Portrait Michael Nagy

Michael Nagy

Bariton
© Gisela Schenker
General Management

Der in Stuttgart geborene Bariton mit ungarischen Wurzeln begann seine musikalische Laufbahn bei den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben und studierte Gesang, Liedgestaltung und Dirigieren bei Rudolf Piernay, Irwin Gage und Klaus Arp in Mannheim und Saarbrücken. 

Auf den großen Bühnen der Welt entwickelt sich der Künstler kontinuierlich weiter: von Wolfram in Tannhäuser(Bayreuther Festspiele) über Hans Heiling in H. Marschners gleichnamiger Oper am Theater an der Wien, Stolzius in Zimmermanns Die Soldaten und Amfortas in Parsifal (unter K. Petrenko) an der Bayerischen Staatsoper, Kurwenal (Tristan und Isolde) in Baden-Baden und Berlin unter Sir Simon Rattle, Dallapiccolas Il Prigioniero in Hamburg unter K. Petrenko, der Uraufführung von Scartazzinis Oper Eduardo II in Berlin, als Don Alfonso in Cosi fan tutte bei den Salzburger Festspielen, als Beckmesser in einer Neuproduktion von Wagners Meistersinger an der Oper Frankfurt (Johannes Erath, Regie, Sebastian Weigle, Musikalische Leitung), als Amfortas (Parsifal) unter Philip Jordan und als Alberich in Wagners Der Ring des Nibelungen unter Franz Welser-Möst an der Wiener Staatsoper, sowie als Graf (Le Nozze di Figaro) in Toulouse.

In der Saison 2023/2024 wird er an die Wiener Staatsoper als Graf in Le nozze di Figaro unter Adam Fischer (Regie: Barrie Kosky) und erneut als Amfortas in Parsifal unter Alexander Soddy (Regie: Kirill Serebrennikow) zurückkehren. Diese Partie wird er auch in einer Neuproduktion an der Deutschen Oper am Rhein (Regie Michael Thalheimer) unter Axel Kober auf die Bühne bringen.  An der Bayerischen Staatsoper übernimmt er die Partie des Nekrotzar in Le Grand Macabre unter Kent Nagano (Regie: Krzysztof Warlikowski). Ein Gastspiel der Bayerischen Staatsoper mit Strauss´Ariadne auf Naxos (Musiklehrer) geht im Januar 2024 nach Hong Kong.  Als Amfortas gibt Michael Nagy im September 2023 sein Hausdebüt an der Deutschen Oper am Rhein.

Auch im Konzert- und Oratorienfach ist Michael Nagy weltweit gefragt. Engagements führten ihn zu den international renommiertesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouworkest, BR- Symphonieorchester, Chicago Symphony Orchestra, NHK Symphony Orchestra Tokyo, Orchestre de Paris, Gewandhausorchester Leipzig, Konzerthausorchester Berlin, New Japan Philharmonic Orchestra, Sydney Symphony Orchestra und zu diversen Festivals, u.a. in Schleswig-Holstein und im Rheingau, zu den Salzburger Festspielen, zum Tanglewood Festival (USA) und nach Grafenegg.

Die Konzertsaison 2023/24 bietet wieder ein breites Repertoire mit Aufführungen u.a. von Jörg Widmanns Das heiße Herz in und dem Concertgebouworkest unter Iván Fischer in Amsterdam, Berlin und Grafenegg, einen Liederabend begleitet von Gerold Huber in der Philharmonie in Köln, Konzerte mit Beethovens 9Sinfonie unter Karina Canellakis in Berlin und eine konzertante Version von Strauss´ Salome (erstmals als Jochanaan) unter Alexander Liebreich in Valencia.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte unterwww.michaelnagy.net




28. März 2024

Wien, Wiener Staatsoper

Info & Tickets



1. April 2024

Wien, Wiener Staatsoper

Info & Tickets



3. April 2024

Wien, Wiener Staatsoper

Info & Tickets



  • "Michael Nagy ist ein eindrucksvoller, zäher, entschlossener, autoritärer Anführer der Unterwelt, der vielgeopfert hat, um den zaubermächtigen Ring zu bekommen. Dass er ihm von Wotan trickreichgeraubt wurde, wird er nicht hinnehmen. Nagy hat jedenfalls das stimmliche und darstellerische Zeug für einen stets präsenten, achtungsgebietenden Alberich. Auf ihn darf man (...) gespannt sein."
    Online Merker
    Online Merker, WIEN/Staatsoper: DAS RHEINGOLD. Start zum ersten Ring-Zyklus, Manfred A. Schmid, 01.06.2023
  • "Beckmesser ist einverklemmter Neurotiker mit Minderwertigkeitskomplex, woraus Michael Nagy ebenso wendig wie präzise eine Spitzenleistung macht."
    Frankfurter Allgemeine
    Wahnsinnsvielfaltseinerlei- "Meistersinger" in Frankfurt, Jan Brachmann, 08.11.2022
  • "Nur wenige Jahre nach diesen Werken komponierte Gustav Mahler seine Lieder eines fahrenden Gesellen, schrieb musikalisch wie auch als Textdichter sich seine von einer Sopranistin am Hoftheater Kassel nicht erwiderten Gefühle von der Seele. Michael Nagy, einer der zurzeit „reifsten“ Baritone und als Wagner-Sänger ebenso gefragt wie als Liedgestalter, begeisterte in den subtilen Schattierungen des Schmerzes, wenn der Schatz Hochzeit macht, wie in der Strahlkraft des Sonnenscheins, mit dem die Welt zwischenzeitlich zu funkeln beginnt. Frappierend vor allem seine natürliche Tongebung: kein manieriert-gewolltes Tönebasteln, kein Schummeln bei Registerwechseln oder aufgedrehtes Forcieren störten den Fluss: klagendes Lied, auffahrende Traumgestalten und Hoffnungsschimmer aus Blütengestöber des Lindenbaums in höchster Konzentration. Ein absolut fesselnder Mittelpunkt eines wundervollen Konzertabends der Bamberger Symphoniker, der auf weitere Entdeckungen neugierig macht!"
  • "From Michael Nagy’s clever, manipulative Ratefreund to Wolfgang Koch’s sonorous Prometheus, this is a top-drawer cast, and all of them sing as if they were expecting to pick up repeat engagements of their roles across the world any day now."
  • "Noseda and his Danish forces offer a thrilling account of this masterpiece, its all-important orchestral detail meticulously realised… as the prisoner, Michael Nagy is alive to every nuance of the role. A thrilling disc, splendidly recorded."



Elisabeth Ehlers

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