Lang Lang

Klavier
© Olaf Heine
Deutschland

Lang Lang zählt zu den herausragenden Persönlichkeiten der klassischen Musik unserer Zeit. Als Pianist, Musikpädagoge und Philanthrop ist er zu einem der einflussreichsten und engagiertesten Kulturbotschafter des 21. Jahrhunderts geworden. Ob vor Milliarden von Zuschauern – etwa bei der Eröffnungsfeier der Olympischen Spiele 2008 in Beijing, der Wiedereröffnung von Notre-Dame de Paris 2024 und der Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand - oder vor einigen Hundert Kindern an öffentlichen Schulen: Lang Lang versteht es auf einzigartige Weise, durch Musik zu kommunizieren.

Einst von der New York Times als „the hottest artist on the classical music planet“ bezeichnet, tritt Lang Lang heute in ausverkauften Konzertsälen rund um den Globus auf. Langjährige musikalische Partnerschaften verbinden ihn mit führenden Dirigenten, wie Sir Simon Rattle, Gustavo Dudamel, Daniel Barenboim und Christoph Eschenbach sowie den bedeutendsten Orchestern der Welt. Dabei überschreitet Lang Lang immer wieder die Grenzen der klassischen Musik und sucht bewusst die Begegnung mit anderen musikalischen Genres. Millionen Zuschauer verfolgten seine Auftritte bei den GRAMMY Awards gemeinsam mit Metallica, Pharrell Williams und der Jazzlegende Herbie Hancock. Darüber hinaus arbeitete er mit internationalen Popstars wie Ed Sheeran, John Legend, Rosé von BLACKPINK, J Balvin und Jay Chou zusammen, um klassische Musik einem neuen und vielfältigen Publikum näherzubringen.

Seine Begeisterung für Innovation führt Lang Lang auch über die Musikwelt hinaus zu außergewöhnlichen Kooperationen. 2026 begann seine Zusammenarbeit mit François-Paul Journe, dem Genfer Uhrmacher, mit dem ihn das gemeinsame Bekenntnis zu höchster Handwerkskunst und die Förderung junger Künstlerinnen und Künstler verbindet. Im selben Jahr startete er eine Partnerschaft mit Allianz in verschiedenen asiatischen Märkten, die unter anderem Meisterkurse für die nächste Generation von Pianistinnen und Pianisten umfasst.

Seit rund einem Jahrzehnt engagiert sich Lang Lang weltweit für die musikalische Bildung. Bereits 2008 gründete er die Lang Lang International Music Foundation. Sie hat es sich zum Ziel gesetzt, herausragende junge Pianistinnen und Pianisten zu fördern, innovative und technologiegestützte Ansätze in der Musikvermittlung voranzutreiben und durch Live-Musikerlebnisse ein junges Publikum für Musik zu begeistern. 2013 ernannte ihn der Generalsekretär der Vereinten Nationen zum UN-Friedensbotschafter (Messenger of Peace) mit dem Schwerpunkt globale Bildung.

Auch in der Welt des Luxus genießt Lang Lang internationale Strahlkraft. Er ist globaler Markenbotschafter von Dior und Hennessy und wirkte gemeinsam mit Alicia Keys an einer viel beachteten Kampagne für Hennessy mit. Seine außergewöhnliche Verbindung von künstlerischem Ausdruck und Kreativität spiegelt sich auch in zahlreichen Designprojekten wider: So entwarf er den limitierten Steinway-Flügel Black Diamond, stellte Steinways digitales Selbstspielsystem Spirio Cast erstmals der Öffentlichkeit vor und gestaltete das Interieur eines Bugatti.

Lang Lang begann im Alter von drei Jahren mit dem Klavierspiel und gab noch vor seinem fünften Geburtstag sein erstes öffentliches Konzert. Mit neun Jahren wurde er am Zentralen Musikkonservatorium in Peking aufgenommen. Im Alter von 13 Jahren gewann er den ersten Preis beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb für junge Musiker. Anschließend setzte er seine Ausbildung am Curtis Institute of Music in Philadelphia bei dem legendären Pianisten Gary Graffman fort.

Sein internationaler Durchbruch gelang ihm mit gerade einmal 17 Jahren: Als kurzfristiger Ersatz für André Watts spielte er beim „Gala of the Century“ Tschaikowskys erstes Klavierkonzert mit dem Chicago Symphony Orchestra unter der Leitung von Christoph Eschenbach. Sein Auftritt machte ihn über Nacht weltberühmt – und die Einladungen aus aller Welt ließen nicht lange auf sich warten.

Lang Langs unermüdlicher Einsatz dafür, neue Publikumsschichten für die klassische Musik zu gewinnen, wurde mit zahlreichen Auszeichnungen gewürdigt. 2010 erhielt er beim Weltwirtschaftsforum in Davos den Crystal Award und wurde vom Weltwirtschaftsforum als einer der 250 Young Global Leaders ausgewählt. Darüber hinaus verliehen ihm das Royal College of Music, die Manhattan School of Music und die New York University die Ehrendoktorwürde.

Lang Lang wurde mit zahlreichen der höchsten staatlichen Auszeichnungen geehrt, die Länder weltweit vergeben, darunter eine Auszeichnung des Kulturministeriums der Volksrepublik China, das Verdienstkreuz der Bundesrepublik Deutschland sowie die französische Ehrenlegion (Légion d’honneur). 2016 wurde er in den Vatikan eingeladen, um für Papst Franziskus zu spielen. Darüber hinaus trat er vor zahlreichen weiteren internationalen Würdenträgern auf, darunter vier US-amerikanischen Präsidenten sowie Monarchen aus aller Welt.

Weitere Informationen unter www.langlangofficial.com und www.langlangfoundation.org.




1. November 2026 - 20:00

München, Isarphilharmonie

-: Recital mit Stücken von Mozart, Beethoven, Albéniz, Granados und Liszt

Info & Tickets



8. November 2026 - 19:30

Stuttgart, Liederhalle - Beethoven-Saal

-: Recital mit Stücken von Mozart, Beethoven, Albéniz, Granados und Liszt

Info & Tickets



11. November 2026 - 19:30

Dresden, Kulturpalast

-: Recital mit Stücken von Mozart, Beethoven, Albéniz, Granados und Liszt

Info & Tickets



  • Der Fauré aus Düsseldorf aber –der bleibt noch lange in Erinnerung, als wunderbarer Beweis, dass Lang Lang jenseits aller Reifeprüfungen angekommen ist im Olymp der großen Pianisten unserer Zeit.
  • Dazu kommt sein 3-D-Gefühl – er schafft eine enorme Raumwirkung, die durch die ruhige Gefasstheit seines Spiels noch verstärkt wird. Gleichzeitig führt Lang Lang die großen Richtungen der Bach'schen Aufführungstradition zusammen und bringt sie in seiner Studioaufnahme [der Goldberg-Variationen] auf einen Nenner. […] Wenn es so etwas wie interpretatorische Wahrheit gibt, dann sieht sie vielleicht genau so aus. Ein Meisterstück.
    Süddeutsche Zeitung
    Helmut Mauró, "Der Barockstar", in: Süddeutsche Zeitung, 18.09.2020
  • He sometimes touches a state of trance-like introspection that may surprise those who know him as a barnstorming stadium-pleaser. […] For his vast fan-base, these twin versions will open new doors to Bach’s sublimely coded mystery.
    The Economist
    B. T., "The enigma of the 'Goldberg Variations'", in: The Economist, 01.09.2020
  • "Much admired is the slow movement and Lang Lang played with a beautiful intimacy and sincerity, and it felt as if time had stood still. A superb pianist Lang Lang communicated an agreeable performing personality that was imbued with humility."
  • "Mit bedenkenlos impulsiver Resolutheit, in Ansatz und Durchführung, gelingt es dem Nestor der gegenwärtigen internationalen Dirigenten-Selten hört man einen Pianisten, der die Technik so vollkommen unter Kontrolle hat. „Virtuosität" wäre dafür ein zu banales Wort. Es scheint, als gäbe es nichts, was sein Instrument, dieses schöne, starke Tier, unter seinen Händen nicht für ihn tun würde. Wer Lang Lang beim g-moll Klavierkonzert von Saint-Saens zuhört, diesem Bravourstück erlebt, wie Harmonie und Melodie eins werden. Jeder Ton ist Gesang."
    Kieler Nachrichten
    Hanno Kabel, Jeder Ton ist Gesang, Kieler Nachrichten, 20. Juli 2024
  • Mit bedenkenlos impulsiver Resolutheit, in Ansatz und Durchführung, gelingt es dem Nestor der gegenwärtigen internationalen Dirigenten-Elite, seinen nie nachlassenden Gestaltungswillen umzumünzen in ein über jeden Zweifel erhabenes objektivierendes Wertungsstreben. Blomstedts narrative Unbedingtheit vermittelt sich mit perfekter Überschaubarkeit so natürlich wie ein Alltagsphänomen. Eine von innovatorischer Durchdrungenheit gezeichnete Leistung erwächst zum Hör-Fest.
  • Lang Lang zeigt uns, wie viel er beim Suchen [in den Goldberg-Variationen] entdeckt hat. Mehr noch zeigt er uns, dass er Humor hat, dass er sich Bachs Pointen nicht entgehen lässt. […] Zwischendurch erleben wir Anfallsattacken von purer Virtuosität, die aber nicht selbstzweckhaft, sondern erzählerisch wirken. Dann wieder breitet sich eine fast ozeanische Ruhe aus, und man fühlt sich von guten Kängen wunderbar geborgen. […] Er spielt jede Variation mit sämtlichen Wiederholungen und stilsicheren Verzierungen, er nimmt sich alle Zeit der Welt und drängt auch nach der späten Variation 25, dem Tabernakel des Zyklus, nicht zum Ende hin.
    Rheinische Post
    Wolfram Goertz, "Klavierstar zurück in NRW. Von guten Klängen wunderbar geborgen", in: Rheinische Post, 11.03.2020
  • "Mit viel Sinn für Kontraste zeichnete der Pianist mit einem bunten Reigen musikalischer Miniaturen den künstlerischen Reifungsprozess Chopins nach und gönnte sich auf dieser Reise reichlich Gelegenheit, um seine eigene Virtuosität unter Beweis zu stellen. Wobei vor allem die drei heiteren Episoden aus dem op. 33, die von Lang Lang mit spielerisch leichtem Anschlag dargeboten wurden, noch lange nachwirken."
  • Der Virtuose, der nach einer Sehnenentzündung sein Comeback mit Mozart gibt, deutete den Solopart quasi nach innen aus. Er setzte nur sparsam, aber wirkungsvoll artikulierte Akzente und Läufe, verkroch sich zum Teil mit hingehauchtem Pianissimo im Orchester und in die gebannte Stille im Saal hinein, um andernorts mit singendem Ton durch den Raum zu schweben: Der Künstler als Kind, das staunend in jeder Note, in jedem Augenblick Entdeckungen macht und uns daran teilnehmen lässt. Selten hört man Mozart derart lebendig, berührend musiziert [...].
    Luzerner Zeitung
    Urs Mattenberger, “Eröffnungskonzert des Lucerne Festival. Chailly und Lang Lang lassen Staunen und Träumen”, in: Luzerner Zeitung, 18.08.2018



Elisabeth Ehlers

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