
Die 1999 in Pszczyna geborene polnische Sopranistin Magdalena Lucjan zählt zu den vielversprechendsten Talenten ihrer Generation auf den internationalen Opern- und Konzertbühnen. Mit ihrem Gewinn des renommierten Internationalen Gesangswettbewerbs Neue Stimmen in Gütersloh (2024) sowie des 2. Internationalen Karol-Szymanowski-Musikwettbewerbs in Katowice (2023) machte sie international auf sich aufmerksam.
Seit der Spielzeit 2024/25 gehört Magdalena Lucjan dem Ensemble der Semperoper Dresden an. Dort erarbeitete sie sich innerhalb kurzer Zeit ein breites Repertoire mit Partien wie Pamina (Die Zauberflöte), Gretel (Hänsel und Gretel), Frasquita (Carmen), der Sacerdotessa (Aida), Smeraldina (Die Liebe zu den drei Orangen) sowie Nachtigall/Prinzessin in Ravels L'enfant et les sortilèges. In der Saison 2026/27 erweitert sie ihr Repertoire unter anderem mit ihrem Rollendebüt in Lehárs Die lustige Witwe (November 2026 bis Januar 2027). Im Frühjahr 2027 folgt an der Polnischen Nationaloper Warschau (Teatr Wielki) ihr Rollendebüt als Leïla in Bizets Les pêcheurs de perles.
Auch auf dem Konzertpodium setzt Magdalena Lucjan wichtige Akzente. Nach erfolgreichen Auftritten in der Kölner Philharmonie kehrt sie zum WDR-Sinfonieorchester zurück und interpretiert Francis Poulencs Gloria. Im Dezember ist sie Solistin beim Adventskonzert der Landesregierung Nordrhein-Westfalen mit dem WDR Funkhausorchester, das im WDR-Fernsehen und Hörfunk übertragen wird. Ihr Debüt in Schwerin führt sie mit dem Sopranpart in Gustav Mahlers 4. Sinfonie und den Rückert-Liedern nach Mecklenburg-Vorpommern. Im November 2026 gastiert sie bei den Bochumer Symphonikern im Anneliese Brost Musikforum Ruhr und singt unter Florian Helgath gemeinsam mit Chorwerk Ruhr Schuberts Messe in Es-Dur (D 950). Darüber hinaus kehrt sie zum Nationalen Symphonieorchester des Polnischen Rundfunks (NOSPR) nach Katowice zurück und ist dort als Solistin in Mozarts Requiem zu erleben.
Magdalena Lucjan schloss ihr Bachelorstudium an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) mit Auszeichnung ab und setzte ihre Ausbildung im Masterstudiengang an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien (mdw) fort. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie als Mitglied der Opernakademie der Polnischen Nationaloper Warschau (Teatr Wielki) sowie als Stipendiatin der Internationalen Meistersinger Akademie (IMA) in Neumarkt. Sie arbeitete mit Künstlerpersönlichkeiten und Gesangspädagogen wie Olga Pasiecznik, Izabela Kłosińska, Vesselina Kasarova, Angelika Kirchschlager und Helmut Deutsch zusammen.
1. November 2026 - 11:00 Bochum, Anneliese Brost Musikforum Ruhr Franz Schubert: Messe Es-Dur D 950 |
6. November 2026 Katowice, Polish National Radio Symphony Orchestra (NOSPR) Concert Hall Wolfgang Amadeus Mozart: Requiem KV 626 |
HIGHLIGHTS 2023/2024