Portrait Tareq Nazmi

Tareq Nazmi

Bass
© Marco Borggreve
General Management

Der Bass Tareq Nazmi studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Edith Wiens und Christian Gerhaher sowie privat bei Hartmut Elbert. Zuerst als Teilnehmer des Opernstudios, danach als Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper war er dort in zahlreichen unterschiedlichen Rollen zu erleben.

In der Saison 2022/23 erwarten Tareq Nazmi sein Rollendebüt als Gurnemanz (Parsifal) am Grand Théâtre de Genève sowie sein Hausdebüt an der Wiener Staatsoper als König Heinrich (Lohengrin). Außerdem wird er in einem konzertanten Ring unter Marek Janowski in Dresden als Hunding zu hören sein, kehrt als Sarastro an die Bayerische Staatsoper zurück und tritt bei der Salzburger Mozartwoche unter Daniel Barenboim, mit dem Musikkollegium Winterthur unter Roberto Gonzales-Monjas oder dem NDR Sinfonieorchester unter Manfred Honeck auf.

Zu wichtigsten Engagements vergangener Spielzeiten zählen u.a. seine Rollendebüts als Filippo II in Verdis Don Carlo am Theater St. Gallen, als Banco in Verdis Macbeth an der Oper Antwerpen sowie als König Heinrich in einer konzertanten Vorstellung im Rahmen des Tokyo Spring Festival sowie Sarastro in Mozarts Zauberflöte an der Lyric Opera in Chicago, eine Tournee mit Verdis Messa da Requiem unter der musikalischen Leitung von Teodor Currentzis, Verdis Messa da Requiem mit den Berliner Philharmonikern unter Daniel Barenboim oder Beethovens Missa solemnis in München unter Kirill Petrenko. 2018 war Tareq Nazmi als Sprecher in einer Neuproduktion der Zauberflöte mit den Wiener Philharmonikern unter Constantinos Carydis bei den Salzburger Festspielen zu hören, wohin er im Sommer 2022, diesmal als Sarastro, zurückkehrte. 2017 debütierte er als Zaccaria in Verdis Nabucco in St. Gallen.

Als gefragter Konzertsolist verfügt Tareq Nazmi über ein breit gefächertes Repertoire, das von Bach bis Beethoven, von Haydn bis Brahms und von Mozart bis Dvořák reicht. Er arbeitete mit dem Tonhalle Orchester Zürich, mit dem Orchestre de Paris unter Daniel Harding, dem Orquestra Gulbenkian unter Alain Altinoglu, dem WDR Sinfonieorcher unter Jukka-Pekka Saraste, mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin unter Manfred Honeck oder dem Balthasar-Neumann-Chor und Ensemble unter Thomas Hengelbrock. Außerdem war er schon unter Zubin Mehta, Franz Welser-Möst und Kent Nagano zu hören.

Als Liedsänger konnte man Tareq Nazmi zuletzt zusammen mit Gerold Huber bei der Schubertiade Hohenems, in München, Köln oder in der Londoner Wigmore Hall hören. 2023 wird er in Tokio mit Schuberts Winterreise zu erleben sein.




16. Juni 2023 - 19:30

Tonhalle und Kongresshaus

Ludwig van Beethoven: Fidelio, Oper in zwei Aufzügen op. 72

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18. Juni 2023 - 17:00

Tonhalle und Kongresshaus

Ludwig van Beethoven: Fidelio, Oper in zwei Aufzügen op. 72

Info & Tickets



29. Juli 2023 - 18:30

Salzburg, Großes Festspielhaus

Giuseppe Verdi: Macbeth

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  • "Durchwegs tadellos und mit durchdringendem Klang der Debütant Tareq Nazmi als König Heinrich: Er wirkt […] wie ein stoischer Erzähler, der mit allen anderen Solisten sehr gut harmoniert."
    Wiener Zeitung
    Sandra Fleck, “Spätes Klangfarbenglück - Wiederaufnahme von Richard Wagners Lohengrin in der Wiener Staatsoper”, in: Wiener Zeitung, 18. April 2023
  • " [...] mit dem „Parsifal“ von Richard Wagner am Grand Théâtre in Genf, hat vermutlich seine große Stunde geschlagen. Er singt den Gurnemanz ohne einen Anflug von Schwerfälligkeit, behände wie ein flotter Osmin, dabei die Worte so achtsam deutend, als ginge es um Lieder von Schubert oder theologiegespickte Arien von Bach. So satt seine Tiefe ist, so leicht spricht seine Höhe an und dünnt dabei keineswegs aus. In Kuwait soll Tareq Nazmi geboren worden sein, liest man, nur hört man es nicht. Seine Diktion ist gestochen scharf und kommt dabei, ganz ohne Konsonantenspuckerei, so natürlich daher, dass einem der Satz „Gemeine Atzung muss uns nähren“ wie Umgangssprache erscheinen will."
    FAZ
    Jan Brachmann, „Besudelt bis zum Schluss“ in: FAZ, 26.01.2023
  • "Die Protagonisten sind großartig, Tareq Nazmi als Gurnemanz gar phänomenal: verständlich, lyrisch und schauspielerisch famos."
  • "..la magnifique exécution du poignant « Es ist genug », extrait de l’Elias de Mendelssohn, par la basse Tareq Nazmi dont la voix puissante et bien projetée confère à cette prière toute l’humilité et le charisme nécessaires : le timbre est superbe, la diction irréprochable, le souffle long et l’accompagnement orchestral en rapport, avec un admirable pupitre de violoncelles conduit par Nadine Pierre."
    Resmusica.com
    Resmusica.com," Une improbable et fougueuse Troisième de Brahms par Sir John Eliot Gardiner", Patrice Imbaud, 18.10.20



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