Okka von der Damerau zählt zu den führenden Mezzosopranistinnen ihrer Generation. Mit ihrem kraftvollen, nuanchenreichen Mezzosopran und klarer, natürlicher Diktion erspürt die gebürtige Hamburgerin in jeder Rolle einen authentischen Ton, der sie mit ihrem Publikum verbindet.
In der Spielzeit 2026/27 wird Okka von der Damerau an der Deutschen Oper Berlin als Klytämnestra in Strauss‘ Elektra zu erleben sein, ihr Hausdebut als Fricka (Die Walküre) am Teatro Colón in Buenos Aires feiern, sowie als Erda (Das Rheingold) an das Gran Teatre del Liceu in Barcelona und als Brangäne (Tristan und Isolde) an das Teatro del Maggio Musicale Fiorentino zurückkehren. Auf dem Konzertpodium singt sie in dieser Saison Mahlers 2. Sinfoniebeim Tsinadali Festival und mit dem DSO Berlin in der Berliner Philharmonie, Mahlers Das Lied von der Erde mit den Bochumer Sinfonikern, Mahlers 3. Sinfonie mit dem Mozarteum Orchester in Salzburg und Beethovens Missa Solemnis in Krakow und Warschau.
Als langjähriges Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper war sie dort u.a. als Waltraute (Götterdämmerung), Erda (Rheingold, Siegfried), Azucena (Il trovatore) und Charlotte (Die Soldaten) zu erleben. Von München aus führte ihr Weg an bedeutende Häuser wie die Wiener Staatsoper, Opéra national de Paris, Mailänder Scala, Teatro Real Madrid, Gran Teatre del Liceu in Barcelona, die Lyric Opera of Chicago, Teatro di San Carlo Neapel, die Hamburgische Staatsoper, Semperoper Dresden und die Bayreuther Festspiele.
Zu ihren Rollendebüts der letzten Jahre zählen Brünnhilde (Walküre), Ariadne (Ariadne auf Naxos), Ježibaba (Rusalka), Ortrud (Lohengrin) und Venus (Tannhäuser). Ihre Brangäne (Tristan und Isolde) wurde in München unter Simone Young sowie an der Opéra de Paris und beim Los Angeles Philharmonic unter Gustavo Dudamel gefeiert.
Auch das Konzertfach bildet einen wichtigen Baustein ihres künstlerischen Schaffens. So arbeitet sie regelmäßig mit Orchestern wie den Wiener und Berliner Philharmonikern, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, der Staatskapelle Berlin und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia zusammen und gab 2018 ihr Debüt beim Cleveland Orchestra unter Franz Welser-Möst.
Zu den Höhepunkten der vergangenen Jahre zählen Engagements im Concertgebouw Amsterdam, bei den Salzburger Festspielen, dem Tokyo Spring Festival und der Mailänder Scala. Zu ihrem Konzertrepertoire gehören unter anderem Mahlers Das Lied von der Erde, die Sinfonien Nr. 2, 3 und 8, die Kindertotenlieder und Rückert-Lieder, Beethovens Missa Solemnis, Verdis Messa da Requiem und viele andere.
Sie wurde mit dem Festspielpreis der Münchner Opernfestspiele (2013) und dem Sonderpreis der Jury beim Internationalen Gesangswettbewerb für Wagnerstimmen in Venedig (2006) ausgezeichnet.


