© Irène Zandel

Frank Peter Zimmermann

Violine
© Irène Zandel
Deutschland

Frank Peter Zimmermann gilt weltweit als einer der herausragendsten Geiger seiner Generation – gefeiert für seine uneitle Musikalität, technische Brillanz und geistige Tiefe. Seit über vier Jahrzehnten ist er auf den großen Bühnen der Welt zu Hause und arbeitet mit den renommiertesten Orchestern und Dirigent:innen zusammen. Seine Konzertverpflichtungen führen ihn regelmäßig in die bedeutendsten Konzertsäle und Festivals Europas, Nord- und Südamerikas, Asiens und Australiens.

In der Saison 2026/27 nimmt Zimmermann das Violinkonzert von William Walton neu in sein umfangreiches und vielseitiges Repertoire auf. Vorgesehen sind unter anderem Konzerte mit dem NDR Elbphilharmonie Orchester unter Alan Gilbert, der Orquesta Nacional de España unter David Afkham, dem Orchestre National de Lyon unter Philippe Jordan sowie dem KBS Symphony Orchestra unter Michael Sanderling. Darüber hinaus widmet er sich erneut Hindemiths Violinkonzert, das er mit dem Bayerischen Staatsorchester unter Vladimir Jurowski, dem Tonhalle-Orchester Zürich unter Paavo Järvi, dem Gewandhausorchester Leipzig unter Elim Chan, der NDR Radiophilharmonie unter Stanislav Kochanovsky, dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Manfred Honeck, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter Gustavo Gimeno, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo unter Elias Grandy sowie dem Orchestre Philharmonique du Luxembourg unter Martin Rajna aufführen wird.

Gemeinsam mit dem Pianisten Dmytro Choni gibt Zimmermann in verschiedenen europäischen Städten Klavierabende mit einem Programm aus Werken von Schubert, Webern und Schönberg.

Über die Jahre hat Zimmermann eine beeindruckende Diskografie bei BIS Records, Warner Classics, Sony Classical, hänssler CLASSIC, Ondine, Decca, Teldec Classics und ECM Records aufgebaut. Sein Repertoire umfasst nahezu alle bedeutenden Violinkonzerte von Bach bis Ligeti ebenso wie ein umfangreiches Recital-Repertoire. Viele seiner vielfach ausgezeichneten Einspielungen wurden weltweit mit renommierten Preisen und Auszeichnungen geehrt.

Zu seinen jüngsten Veröffentlichungen bei BIS Records zählen eine hochgelobte Aufnahme von Edward Elgars Violinkonzert mit dem London Philharmonic Orchestra unter Edward Gardner sowie ein erstes Duo-Album mit Dmytro Choni mit Werken von Bartók und Szymanowski. Zuvor erschienen unter anderem Aufnahmen von Strawinskys Violinkonzert, gekoppelt mit Martinůs Suite concertante, sowie Bartóks Rhapsodien Nr. 1 und 2 mit den Bamberger Symphonikern unter Jakub Hrůša, die vollständigen Sonaten und Partiten von J. S. Bach sowie die vollständigen Sonaten für Klavier und Violine von Beethoven mit Martin Helmchen.

Zimmermann erhielt zahlreiche bedeutende Preise und Auszeichnungen, darunter den Premio dell’Accademia Musicale Chigiana, Siena (1990), den Rheinischen Kulturpreis (1994), den Musikpreis der Stadt Duisburg (2002), das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse der Bundesrepublik Deutschland (2008) sowie den Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau (2010).

Im Jahr 2010 gründete er gemeinsam mit dem Bratschisten Antoine Tamestit und dem Cellisten Christian Poltéra das Trio Zimmermann. Das Ensemble trat in den bedeutendsten Musikzentren und bei renommierten Festivals in Europa auf. Sein letztes Konzert fand 2019 statt. Bei BIS Records erschienen preisgekrönte CD-Einspielungen mit Werken für Streichtrio von J. S. Bach, Beethoven, Mozart, Schubert, Schönberg und Hindemith.

Zimmermann brachte zahlreiche Werke zur Uraufführung, darunter das Violinkonzert Nr. 2 von Magnus Lindberg, Matthias Pintscher Violinkonzert en sourdine, Brett Deans Violinkonzert The Lost Art of Letter Writing sowie Augusta Read Thomas’ Violinkonzert Nr. 3 Juggler in Paradise.

1965 in Duisburg geboren, begann Frank Peter Zimmermann im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel und gab bereits mit zehn Jahren sein erstes Konzert mit Orchester. Er studierte bei Valery Gradov, Saschko Gawriloff und Herman Krebbers.

Frank Peter Zimmermann spielt auf der Violine Lady Inchiquin von Antonio Stradivari aus dem Jahr 1711, die ihm freundlicherweise von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf, Kunst im Landesbesitz, zur Verfügung gestellt wird.

 




1. September 2026 - 19:30

Solingen, Konzertsaal Solingen

William Turner Walton: Concerto for Violin and Orchestra

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2. September 2026 - 19:30

Remscheid, Teo Otto Theater der Stadt Remscheid

William Turner Walton: Concerto for Violin and Orchestra

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20. September 2026 - 11:00

Bremen, Die Glocke

William Turner Walton: Concerto for Violin and Orchestra

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  • An den legendären Erfolg Joachims knüpfte in Kaiserslautern jetzt der international renommierte Geiger Frank Peter Zimmermann mit seiner nicht minder bekannten Stradivari- Meistergeige an. Betörend schöne Kantilenen im Kopfsatz, elegante und geschmeidige Umspielungen der thematischen Substanz leiteten über zu einer pastosen Feierlichkeit und Entrückung im kantablen Mittelsatz, den man sehr selten in dieser ergreifend schönen und fein ziselierten Innigkeit hört.
    Rheinpfalz
    Reiner Henn, „Selten schön“ in Die Rheinpfalz, 08.11.2025
  • Throughout, the German violinist … demonstrated an electrifying rapport with the ensemble. The pairing’s articulations and balances were always carefully dispatched, and, despite the concerto’s sometimes-thick textures, no harsh projections marred the solo line.
  • Zimmermann brilliantly made a distinction between the moments when the solo part goes introspective and the moments when the violin surges to the front to lead. […] he tore into [the finale’s obsessive repetitions], showing us Schumann’s battle.
  • […] Zimmermann […] mit seiner nach wie vor brillanten Technik, seiner makellosen Intonation und seiner enormen Gestaltungskraft. […] wie ein großer Erzähler führt Zimmermann durch diesen rhapsodischen Kopfsatz.



Elisabeth Ehlers

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Benjamin Püllen

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