Bejun Mehta, der „derzeit vielleicht kultivierteste und musikalisch überzeugendste Countertenor“ (Opera News, 2018), ist regelmäßiger Gast an allen führenden Opern- und Konzerthäusern der Welt, darunter das Royal Opera House Covent Garden, das Teatro alla Scala in Mailand, die Staatsoper Unter den Linden in Berlin, die Bayerische Staatsoper, die Nederlandse Opera, das Théâtre Royal de La Monnaie, das Opernhaus Zürich, das Teatro Real Madrid, die Opéra National de Paris, die Metropolitan Opera, die Lyric Opera Chicago oder das Theater an der Wien sowie die Festivals in Salzburg, Glyndebourne oder Aix-en-Provence.

Konzerte mit den führenden Orchestern sowie zahlreiche Soloabende führten Bejun Mehta an die großen Konzerthäuser, wo er seine preisgekrönten CD-Programme und sein von Barock bis zu zeitgenössischer Musik reichendes Repertoire präsentiert. Er ist regelmäßiger Gast in Amsterdams Concertgebouw, dem Wiener Musikverein, der Carnegie und Zankel Hall in New York, dem Palais des Beaux-Arts in Brüssel, der Cité de la Musique Paris und den Festivals in Edinburgh, Verbier, Schleswig-Holstein und den BBC Proms in London.

Die Spielzeit 2019/10 eröffnet Bejun Mehta in der Titelrolle von Händels Giulio Cesare in einer Neuproduktion von Robert Carsen am Teatro alla Scala in Mailand, gefolgt von einer Wiederaufnahme von Rodelinda in einer Inszenierung von Claus Guth an der Nederlandse Opera in Amsterdam. Auf dem Konzertpodium wird Bejun Mehta mit George Benjamins Dream of the Song in Stockholm oder einem neuen Lied Programm am Teatro alla Scala sowie beim Heidelberger Frühling zu hören sein. Eine Konzerttournee mit Händels Alessandro führt ihn außerdem nach Paris, Göttingen und Basel.

Zu den Höhepunkten vergangener Spielzeiten zählen u.a. ein Konzert mit Mozart Arien unter Zubin Mehta und  den Wiener Philharmonikern im Wiener Musikverein, Auftritte als Dirigent und Solist u.a. mit seinem Mozart – The Dramatist Programm mit dem Württembergischen Kammerorchester im Wiener Musikverein oder dem Herkulessaal in München. Andere Engagements als Sänger und Dirigent führten ihn zudem zum Hessischen Rundfunk, zu den Bochumer Symphonikern und der Kammerakademie Potsdam. Auf der Opernbühne konnte man Bejun Mehta in der Titelpartie einer Neuproduktion von Händels Tamerlano an der Mailänder Scala, als Oberon in einer neuen Inszenierung von Brittens A Midsummernight’s Dream am Theater an der Wien sowie als Bertarido in Rodelinda am Gran Teatre del Liceu in Barcelina erleben. 

Bejun Mehta, zweimal für den Grammy nominiert, den er 1997 als Produzent von Janos Starkers auf RCA veröffentlichten Cello Suiten von Bach auch gewann, hat eine umfassende Diskografie: Seine bisher 25 Aufnahmen – darunter Soloaufnahmen genauso wie Operneinspielungen – wurden mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Echo Klassik (Operneinspielung des Jahres), gleich zweimal der Diapason d´Or, der Diamant d´Opéra Magazine, der Choc de Classica, der Opera Award, der Gramophone Award-Contemporary, und der Edison Klassiek sowie als BBC Music Magazine Premiere Recording of the Year. Außerdem war er für den Gramophone Award in der Kategorie Rezital, den Preis der Deutschen Schallplattenkritik und den Laurence Olivier Award nominiert (ROH Orlando 2007) und ist Preisträger des Traetta Preises 2015.Seine 2018 erschienene Solo-CD CANTATA – yet can I hear, wurde ebenfalls mit dem Diapason d´Or ausgezeichnet. 

Fernsehportäts über Bejun Mehta wurden u.a. auf CBS 60 Minutes II, A&E, Arte, ARD und ORF 2 gesendet. Bejun Mehta hat einen Abschluss in deutscher Literatur der Universität Yale und wohnt in Berlin und New York.

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