Portrait Tareq Nazmi

Tareq Nazmi

Bass
© Marco Borggreve
General Management

Der renommierte Bassist Tareq Nazmi absolvierte sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Edith Wiens und Christian Gerhaher sowie privat bei Hartmut Elbert. Seine Karriere begann er im Münchner Opernstudio und wurde später Mitglied des Ensembles der Bayerischen Staatsoper.

Seine expressiven Rollenportraits machen ihn zu einem gesuchten Darsteller auf der Opernbühne. So war Tareq Nazmi auch bei den Salzburger Sommerfestspielen 2023 zu erleben, zum ersten Mal im italienischen Fach als Banco in Verdis Macbeth (Regie: Krzystof Warlikowski), bevor er in der Saison 2023/24 erneut an der Salzach gastiert: als Alvise in La Gioconda bei den Osterfestspielen unter der Leitung von Antonio Pappano. Auf Einladung von Franz Welser-Möst wird er in Cleveland als Sarastro in Mozarts Zauberflöte und später bei den Münchner Opernfestspielen als Ferrando in Verdis Il Trovatore sowie als Gurnemanz in Wagners Parsifal in seiner Heimatstadt zu hören sein.

Im Konzertbereich wird er unter anderem Beethovens 9. Sinfonie unter der Leitung von Manfred Honeck im Gewandhaus Leipzig, die Missa solemnis unter Herbert Blomstedt in Stockholm, mit den Münchner Philharmonikern unter Philippe Herreweghe sowie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Vladimir Jurowski aufführen. Beim Orchestre de Paris wird er zum ersten Mal den Bass-Part in Mahlers 8. Sinfonie übernehmen, am Pult der ehemalige Chefdirigent Daniel Harding.

Zu den herausragenden Engagements der vergangenen Spielzeiten zählt sein Sarastro bei den Salzburger Festspielen 2022, nachdem ihm 2021 in der Rolle des Sprechers sein internationaler Durchbruch gelang. Des Weiteren sein Debüt als Gurnemanz in Wagners Parsifal am Grand Théâtre de Genève sowie sein Debüt an der Wiener Staatsoper als König Heinrich in Wagners Lohengrin. Sein Repertoire umfasst darüber hinaus zahlreiche Rollen der Bassliteratur wie Filippo II in Verdis Don Carlo, Zaccaria (Nabucco), Hunding (Die Walküre), König Marke (Tristan und Isolde) ist in Planung. Er war der Ensemblebass in Verdis Messa da Requiem beim Zürcher Tonhalleorchester unter John Eliot Gardiner, auf Tournee unter der musikalischen Leitung von Teodor Currentzis und bei den Berliner Philharmonikern unter Daniel Barenboim sowie in Beethovens Missa solemnis in München unter Kirill Petrenko.

Als gefragter Konzertsolist beherrscht Tareq Nazmi ein breites Repertoire, das Werke von Bach bis Beethoven, von Haydn bis Brahms und von Mozart bis Dvořák umfasst. Er hat bereits mit renommierten Orchestern wie dem Orchestre de Paris unter der Leitung von Daniel Harding, dem Orquestra Gulbenkian unter Alain Altinoglu, dem WDR Sinfonieorchester unter Jukka-Pekka Saraste, dem Deutschen Symphonieorchester Berlin und dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter Manfred Honeck sowie dem Balthasar-Neumann-Chor und Ensemble unter Thomas Hengelbrock zusammengearbeitet.

Als Liedsänger war Tareq Nazmi zuletzt gemeinsam mit Gerold Huber bei der Schubertiade Hohenems, in München, Köln und in der Londoner Wigmore Hall zu hören. Im Frühjahr 2023 trat er in Tokio mit Schuberts Winterreise auf.

 




23. März 2024 - 18:00

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27. März 2024 - 18:00

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1. April 2024 - 18:00

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  • [...] Tareq Nazmi, kurzfristig als König Heinrich eingesprungen, [besticht] mit messerscharfer Diktion. Zusammen mit Shenyang als markigem Heerrufer und dem [...] Chor der Nationaloper bietet er die eindrücklichste stimmliche Leistung des Abends.
  • The best singer on stage was [...] Tareq Nazmi, also a late stand-in. His performance of the Confutatisseemed both perfect and perfectly natural. No artifice was required.
    The Telegraph
    Ivan Hewett: A wonderfully moving rendition of Verdi’s Requiem, plus the best of September’s classical concerts, in: The Telegraph, 22.09.2023
  • "Tareq Nazmi nutzt die Arie des Banco für vier Minuten voll strömenden Wohllauts."
  • "Durchwegs tadellos und mit durchdringendem Klang der Debütant Tareq Nazmi als König Heinrich: Er wirkt […] wie ein stoischer Erzähler, der mit allen anderen Solisten sehr gut harmoniert."
    Wiener Zeitung
    Sandra Fleck, “Spätes Klangfarbenglück - Wiederaufnahme von Richard Wagners Lohengrin in der Wiener Staatsoper”, in: Wiener Zeitung, 18. April 2023
  • " [...] mit dem „Parsifal“ von Richard Wagner am Grand Théâtre in Genf, hat vermutlich seine große Stunde geschlagen. Er singt den Gurnemanz ohne einen Anflug von Schwerfälligkeit, behände wie ein flotter Osmin, dabei die Worte so achtsam deutend, als ginge es um Lieder von Schubert oder theologiegespickte Arien von Bach. So satt seine Tiefe ist, so leicht spricht seine Höhe an und dünnt dabei keineswegs aus. In Kuwait soll Tareq Nazmi geboren worden sein, liest man, nur hört man es nicht. Seine Diktion ist gestochen scharf und kommt dabei, ganz ohne Konsonantenspuckerei, so natürlich daher, dass einem der Satz „Gemeine Atzung muss uns nähren“ wie Umgangssprache erscheinen will."
    FAZ
    Jan Brachmann, „Besudelt bis zum Schluss“ in: FAZ, 26.01.2023
  • "Die Protagonisten sind großartig, Tareq Nazmi als Gurnemanz gar phänomenal: verständlich, lyrisch und schauspielerisch famos."



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