„Vilde Frang spielt das Violinkonzert Nr. 1 von Max Bruch mit natürlicher Leichtigkeit und Sensibilität. Sie verfügt über einen klaren, variantenreichen Ton und zeichnet mit Verve und Energie die musikalische Story. Aber Vilde Frang hat auch dieses zauberhafte Etwas. Eine Sensibilität der Interpretation, die alle Düfte des Stückes offenlegt. Eine Fragrance, mit der sie das «Adagio» zu einer hoffnungsvollen Erzählung formt. Delikat und opulent zugleich.“

Roman Kühne, „Lucerne Festival: Nur wenn die Musik fliegt, ist sie richtig gut“, in: Luzerner Zeitung, 08.09.2019

 

„Vor und mit den Rotterdamern leuchtete Violinistin Vilde Frang als Solistin im ersten Violinkonzert g-Moll von Max Bruch. […] Frang lebt, atmet, spielt dieses Konzert so leidenschaftlich wie technisch verteufelt gut. In ihren Spielpausen richtet sie den Blick mal ins Orchester, mal ins Publikum, mal auf den Dirigenten, ohne ihn je schweifen zu lassen– sie ist ja gerade in Bruchschen Landschaften unterwegs und findet in diesem auf Virtuosität angelegten Konzert von Weltrang als Geigerin von Gnaden mit traumwandlerischer Sicherheit den nächsten Einsatz – bis zum fantastischen Finale.“

Helmut Peters, Stefan Grund, „Sommernachtstraum“, in: Die Welt, 26.08.2019

 

„Diese [Wildheit] haucht sie dem romantisch leuchtenden 1. Violinkonzert von Max Bruch ein – allerdings sehr dezent,geheimnisvoll und beseelt. Die 33-jährige Norwegerin weiss ihr Vibrato zu dehnen, formt die Töne butterweich. Ihr Strich ist fein und griffig zugleich. Ihre Auslegung durch den grossem inneren Schwung und weiten Atem höchst bewegend.“

Svend Peternell, "Wilde Wirbeltänze und Vilde Beseeltheit", in: Berner Zeitung, 26.08.2019

 

„Die norwegische Geigerin Vilde Frang präsentiert sich auf ihrer neuen Platte gleichermassen als sensible Solistin wie als leidenschaftliche Kammermusikerin – ein Ereignis vom ersten bis zum letzten Takt.“
Markus Stäbler, "Die Hand in der Steckdose", in: NZZ,15.10.2018

 

„Der schlanke, filigrane Klang der norwegischen Geigerin fand im Violinkonzert von Beethoven genau die Resonanz, die ein Streichinstrument braucht, um seinen Zauber zu entfalten. Als hätte jeder Ton einen kleinen Sternschnuppenschweif.[…] So hört man das Stück selten. Lyrisch. Verletzlich. Aber auch leicht und tänzerisch, wenn Vilde Frangs Bogen im Finale über die Saiten hüpft wie ein quirliges Elfenwesen.“
Markus Stäbler, „Ist die Akustik in der Elbphilharmonie steril?“, in Hamburger Abendblatt, 06.09.2018