„Wie viel Wärme legt etwa Hanna-Elisabeth Müller in die erste Klage-Arie der Ilia! Man hört da nicht nur eine verzweifelte Hinterbliebene, sondern eine zutiefst erschütterte Frau: Der Schmerz, die Liebe, die Schuldgefühle, die Sehnsucht nach besseren Zeiten – all das prägt ihre Musik.“
Tagesanzeiger, "Ein Trauma namens Neptun", Susanne Kübler, 06.02.2018

 

„Sie eröffnet die CD gleich mit dem Zyklus "Mädchenblumen" von Richard Strauss, lässt ihre himmelblaue Höhe aufblühen in den "Kornblumen", […] zeigt anhängliche Wärme in "Efeu", wo ihre Klavierbegleiterin Juliane Ruf den monoton aufrankenden Figuren hohen Reiz abzugewinnen weiß, und findet eine wunderbar fahle Farbe für die "Wasserrose". Auch Lieder von Arnold Schönberg und Alban Berg werden hier schmeichlerisch und mit Wohlgefühl gesungen. Weiter Atem, mühelose Koloratur - alles beweist: Müller ist eine immense, bezaubernde Begabung.“
FAZ, „Im Schatten blauer Mädchenblüte“, 9. Oktober 2017  

 

„Was diese Aufnahme vielleicht am meisten auszeichnet, ist, dass Müller und Ruf stets geeignete Mittel finden, um zu zeigen, wie spät-romantische Elemente und Moderne behutsam zueinander finden: Kein Pedal zu viel, kein Akzent zu hart. Bei allem Andeuten, in den Zwischenbereichen von Nicht-mehr-Romantisch und Noch-nicht-Moderne entsteht nie Nebel, weder vokal noch instrumental. ... „Traumgekrönt“ – mit dieser Aufnahme setzt sich Hanna-Elisabeth Müller selbst erst einmal ein Krönchen auf, als eine der wenigen Sängerinnen des Landes, die auf eine lange, erfolgreiche Laufbahn hoffen dürfen.“
OPER!, Christoph Vratz, September 2017

 

„Hanna-Elisabeth Müller legt damit ihre längst überfällige erste Lied-CD vor. ... Die 32-jährige Mannheimerin besitzt einen in ihrem Stimmfach nicht häufig anzutreffenden Farbenreichtum und verbindet den mädchenhaft schlanken Zugang zur Stimme mit Klangvolumen und großer emotionaler Beteiligung. ... Die Linien fließen, die Höhepunkte leuchten, die Phrasierung ist klug und erzmusikalisch.“ 
Fono Forum, Johannes Schmitz, September 2017

 

„Sie kann darüber hinaus die „Fülle des Wohllauts“ ihres kostbar leuchtend timbrierten Soprans ins fahl Geheimnisvolle zurücknehmen. Da beginnen einzelne Worte innerhalb eines Textes mit einem Mal einen eigenen Zauber zu entfalten.“
Süddeutsche Zeitung, CD Tipp, KLK, Juli 2017

 

„Svetta la strepitosa prova die Hanna-Elisabeth Müller, stazza della fuoriclasse. Pinge una Donna Anna sublime, toccante e musicalmente impeccabile, un simile materiale vocale e musicale raramente si nota, un luminoso  avvenire le appartiene.“
„Es ragte die aufsehenerregende Leistung von Hanna-Elisabeth Müller heraus, ein Maß der Extraklasse. Sie zeichnet eine erhabene Donna Anna, berührend und musikalisch makellos mit einem eben solchen stimmlichen Material, das man so nur selten findet. Ihr gehört eine strahlende Zukunft.“
Il Tempo, „Il Don Giovanni in frac firmato Carsen conquista la Scala“, Gabriele Renzi, 15. Mai 2017

 

"Hanna-Elisabeth Müller, a young German soprano, had an auspicious Met debut as Marzelline, Rocco’s impressionable daughter, who has fallen for Fidelio, not knowing the truth about this shy newcomer. Ms. Müller has a bright, beguiling voice and a lovely stage presence."
NY Times, "Spruce and Taut, the Met Opera’s ‘Fidelio’ Looks Good at 17, Anthony Tommasini, 17. März 2017