Nach dem Studium der Schulmusik an der Hochschule für Musik in Detmold schloss die Altistin Gerhild Romberger ihre Gesangsausbildung bei Heiner Eckels mit dem Konzertexamen ab. Kurse für Liedgestaltung bei Mitsuko Shirai und Hartmut Höll ergänzten ihr Studium. Mittlerweile lebt sie mit ihrer Familie in Detmold, wo sie inzwischen selbst eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik innehat. 


Ihren künstlerischen Schwerpunkt legt Gerhild Romberger auf den Konzertgesang. Ihr breites Repertoire umfasst dabei alle großen Alt- und Mezzo-Partien des Oratorien- und Konzertgesangs vom Barock bis zur Literatur des 20. Jahrhunderts. Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden Liederabende, die Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik sowie die Werke Gustav Mahlers.

Auch in der Spielzeit 2018/19 widmet sich Gerhild Romberger wieder intensiv der Musik Mahlers: so führen sie Konzerte mit dem Lied von der Erde nach Monte Carlo, mit Mahlers 2. Sinfonie zur Accademia Nazionale di Santa Cecilia nach Rom und zu den Berliner Philharmonikern, wo sie erneut mit Andris Nelsons zu hören ist sowie mit seiner 3. Sinfonie nach Norwegen zum Stavanger Symphony Orchestra. Außerdem kehrt sie unter der musikalischen Leitung von Kent Nagano mit Ligetis Requiem und Mahlers 2. Sinfonie an die Elbphilharmonie in Hamburg zurück, bevor sie die Saison mit Dvoraks Stabat mater und dem Maggio Musicale Fiorentino in Florenz beschließt.  

Wichtige Stationen in den vergangenen Jahren waren für Gerhild Romberger Konzerte mit Manfred Honeck, der sie u. a. für Mahlers Sinfonien, Beethovens Missa solemnis oder die Große Messe von Walter Braunfels einlud; ihre Arbeit mit den Berliner Philharmonikern und Gustavo Dudamel, dem Los Angeles Symphony Orchestra unter Herbert Blomstedt sowie mit dem Leipziger Gewandhausorchester und Riccardo Chailly. Außerdem war sie zu Gast bei den Wiener und Bamberger Symphonikern  unter Daniel Harding, an der Mailänder Scala unter Franz Welser-Möst und Riccardo Chailly, bei den Wiener Philharmonikern unter Andris Nelsons und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink. 

Die Altistin ist auf zahlreichen CD-Einspielungen vertreten, darunter Mahlers 3. Sinfonie mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Bernard Haitink, die 2018 mit dem BBC Music Magazine Award als „Recording of the year“ ausgezeichnet wurde. Ihre erste Solo CD mit Liedern von Gustav Mahler und Alfredo Perl am Klavier erschien 2016 bei MDG.

 

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