Als Gründer und Leiter des Prager Barockorchesters Collegium 1704 und des Vokalensembles Collegium Vocale 1704 gilt Václav Luks seit Langem als einer der führenden Dirigenten im Bereich der historischen Aufführungspraxis. Mit beiden Ensembles gastierte er bei den Salzburger Festspielen, Lucerne Festival, Festival d’Aix-en-Provence, Chopin-Festival Warschau, in der Berliner Philharmonie, Elbphilharmonie, Wigmore Hall, Theater an der Wien, Wiener Konzerthaus, Palais des Beaux-Arts in Brüssel sowie als Artist in Residence bei den renommierten Festivals Oude Muziek in Utrecht und Bachfest Leipzig. Ihre Einspielungen wurden mit zahlreichen Preisen wie dem Diapason d’Or oder dem Preis der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Im Mai 2021 spielten Luks und das Collegium 1704 zur Eröffnung des Prager Frühlings Mein Vaterland auf historischen Instrumenten aus der Smetana-Zeit.

Václav Luks arbeitet vermehrt auch mit modernen Orchestern und anderen Originalklang-Ensembles zusammen. Dabei gastiert er u.a. beim Orchestre National de France, Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, Tschechische Philharmonie, Mozarteumorchester Salzburg, Kammerakademie Potsdam, Akademie für Alte Musik Berlin, Handel and Haydn Society Boston und Orchestra of the Age of Enlightenment.

Václav Luks erhielt seine musikalische Ausbildung am Konservatorium in Pilsen und an der Akademie der musischen Künste in Prag (Horn und Cembalo) sowie an der Schola Cantorum Basiliensis, wo er sich bei Jörg-Andreas Bötticher und Jesper Bøje Christensen in den Fächern historische Tasteninstrumente und historische Aufführungspraxis spezialisierte. Bereits während seines Studiums in Basel und in den darauffolgenden Jahren konzertierte er als Hornsolist der Akademie für Alte Musik Berlin in ganz Europa sowie in den USA, Mexiko und Japan.