Die gebürtige Münchnerin Christina Landshamer studierte an der Hochschule für Musik und Theater ihrer Heimatstadt bei Angelica Vogel. Anschließend war sie Studentin in der Liedklasse von Konrad Richter und in der Solistenklasse von Dunja Vejzović an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart. Heute ist sie eine vielseitige und weltweit gefragte Konzert-, Opern- und Liedsängerin. Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Daniel Harding, Alan Gilbert, Sir Roger Norrington, Marek Janowski, Christian Thielemann oder Riccardo Chailly führt sie zu so bedeutenden Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg, zum Gewandhausorchester Leipzig, dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, den Münchner und den Berliner Philharmonikern,  dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre de Paris, der Accademia di Santa Cecilia Rom und dem Swedish Radio Orchestra Stockholm. In den USA und Kanada gastierte sie u. a. beim New York Philharmonic Orchestra sowie beim Pittsburgh und beim Montreal Symphony Orchestra.

2019/20 ist Christina Landshamer u. a. Solistin in Mendelssohns Symphonie Lobgesang mit den Münchner Philharmonikern unter Thomas Hengelbrock und dem Cleveland Symphony Orchestra unter Franz Welser-Möst, in Mozarts c-Moll-Messe mit dem NHK Symphony Orchestra Tokio, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem NDR Elbphilharmonie Orchester jeweils unter Herbert Blomstedt sowie in Beethovens Neunter Symphonie mit dem Orchestre National de France unter Emmanuel Krivine und dem Orchestre de Paris unter Riccardo Chailly. Ferner singt sie in Bachs Johannes-Passion mit dem Concertgebouw Orkest Amsterdam unter Trevor Pinnock und in Bachs h-Moll-Messe mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Andris Nelsons. Mit dem European Union Youth Orchestra ist sie unter Ivàn Fischer in Mahlers Vierter Sinfonie in Italien, Wien und Grafenegg zu erleben, sowie mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen unter Paavo Järvi in Beethovens Missa Solemnis.

Opernengagements führten die Sopranistin schon früh an die Staatsoper Stuttgart, an die Opéra du Rhin in Straßburg und die Komische Oper Berlin sowie unter Nikolaus Harnoncourt ans Theater an der Wien und unter Sir Simon Rattle zu den Salzburger Festspielen. Es folgten Engagements u. a. als Pamina an der  Nationaloper Amsterdam in Simon McBurneys Zauberflöte, als Ännchen in der Neuproduktion von Webers Freischütz unter Christian Thielemann, als Almirena/Rinaldo in Glyndebourne und als Sophie/Rosenkavalier an der Lyric Opera of Chicago. 2018 war sie an der Bayerischen Staatsoper München als Woglinde in Wagners Rheingold unter Kirill Petrenko, sowie in  einer spektakulären La-Fura-dels-Baus-Inszenierung von Haydns Schöpfung  in Paris und New York zu erleben.

Mit ihrer warmen, lyrischen Sopranstimme ist Christina Landshamer darüber hinaus eine ideale Liedsängerin: Auf ihrer ersten Lied-CD kombiniert sie einzigartig Lieder von Robert Schumann und Viktor Ullmann (Oehms Classics). Mit ihrem Klavierpartner Gerold Huber gastiert sie u.a. bei der Schubertiade Schwarzenberg und in der Wigmore Hall London. Ihr Lieddebüt in den USA gab sie mit dem Ensemble Midtvest in der Weill Recital Hall der Carnegie Hall New York. In dieser Saison ist sie, wiederum mit Gerold Huber, erstmals in der Kioi Hall Tokio mit Ihrem Programm „Wider than the Sky“ zu Gast und wurde zudem  von Thomas Hampson mit einem Schubert-Programm in den Berliner Pierre-Boulez-Saal eingeladen.

Die künstlerische Tätigkeit Christina Landshamers als Konzert- und Opernsängerin ist auf zahlreichen Aufnahmen dokumentiert: darunter u. a. auf CD Mozarts c-Moll-Messe mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks unter Howard Arman (BR-KLASSIK), beide Haydn-Oratorien Jahreszeiten und Schöpfung unter Philippe Herreweghe (PHI) sowie Bizets Carmen unter Simon Rattle (EMI); u. a. auf DVD Haydns Il mondo della luna mit dem Concentus musicus unter Nikolaus Harnoncourt (UNITEL), Bachs Matthäus-Passion und Mahlers Sinfonie Nr. 4 mit dem Gewandhausorchester Leipzig unter Riccardo Chailly (DECCA/ACCENTUS), Bachs h-Moll-Messe unter Herbert Blomstedt (ACCENTUS) sowie Mozarts Zauberflöte an De Nederlandse Opera (OPUS ARTE).

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