Tenor

Maximilian Schmitt

Download: Fotos (© Christian Kargl)
singleBiografie


Maximilian Schmitt entdeckte seine Liebe zur Musik bereits in jungen Jahren bei den Regensburger Domspatzen. Seit 1999 studierte er Gesang bei Prof. Anke Eggers an der Berliner Universität der Künste. 2005 und 2006 war er Mitglied im Jungen Ensemble der Bayerischen Staatsoper München und sammelte dort in Meisterkursen bei Ann Murray und Robert Dean Smith weitere Erfahrungen.
 
Noch während seiner Zeit im Jungen Ensemble konnte er am Salzburger Landestheater als Tamino in der Zauberflöte debütieren. Nach einigen Gastauftritten in kleineren Rollen an der Bayerischen Staatsoper ist Maximilian Schmitt seit der Saison 2008/2009 Ensemblemitglied des Mannheimer Nationaltheaters und dort in Partien wie David/Meistersinger und den lyrischen Mozart-Partien wie Tamino, Don Ottavio, Belmonte oder Ferrando zu hören. Zuletzt gab er dort sein sehr erfolgreiches Debüt als Lenski/Eugen Onegin sowie im Juli den Tamino in der letzten Neuproduktion der vergangenen Saison. Außerhalb Mannheims war er in zwei konzertanten Aufführungen des Don Giovanni mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Robin Ticciati als Don Ottavio und – wieder konzertant – mit dem WDR Sinfonieorchester in Monteverdis Il ritorno di Ulisse in patria in der Rolle des Telemacho zu erleben. 2012 hat ihn Robin Ticciati erneut eingeladen, diesmal als Ferrando in Così fan tutte. Ende des Jahres 2012 steht sein Debüt an der Oper Amsterdam bevor, als Tamino in der Neuproduktion von Simon McBurney unter Marc Albrecht.
 
Neben seiner Leidenschaft für die Oper hat die Tätigkeit als Konzertsänger großes Gewicht. Sein weit gefächertes Repertoire reicht von Monteverdi über Mozart bis Mendelssohn, eingeladen von Dirigenten wie Andrew Manze, Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, Leopold Hager, Ulf Schirmer, Philippe Herreweghe, Marcus Creed, Trevor Pinnock, René Jacobs, Helmuth Rilling und Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, dem Kammerorchester Basel, den Symphonie-orchestern des Bayerischen und des Mitteldeutschen Rundfunks, den Wiener Symphonikern, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig.
 
Beim Barcelona Symphony Orchestra übernahm er in Schumanns Paradies und die Peri die Erzählerpartie, in der er auch in Mannheim in einer szenischen Version („Da ist Maximilian Schmitt, der den Jünglingen […und dem Erzähler] seinen wunderbar leuchtenden und unangestrengt lodernden Tenor verlieh.“ (Mannheimer Morgen) sowie im Sommer 2011 beim Edinburgh Festival unter Roger Norrington zu hören ist. Darüber hinaus ist Maximilian Schmitt mehrmals zu Gast in Paris, wieder beim Orchestre de Paris unter Jesus Lopez-Cobos, beim Ensemble orchestral de Paris unter Reinhard Goebel sowie dem Ensemble Accentus unter Laurence Equilbey, auf Tournee mit dem Leipziger Gewandhausorchester (Bach: Weihnachtsoratorium) oder mit dem Collegium vocale Gent und Kurt Weills Berliner Requiem unter Philippe Herreweghe. Dvoraks Stabat mater steht einmal mit dem WDR Sinfonieorchester sowie mit dem Royal Flemish Philharmonic Orchestra auf dem Programm.
 
Immer wichtiger werden die Liederabende in Maximilian Schmitts Kalender, die er zusammen mit Gerold Huber gibt. Mit der Sopranistin Christina Landshamer stellte er einen Duo-Abend für das Wiener Konzerthaus zusammen, der im Rahmen des „Spot on Deutschland“-Festivals das deutsche Kunstlied spiegelte. Sololiederabende führen mit Schuberts Schöner Müllerin in seine Heimatstadt Regensburg, nach München sowie zur Liederabendreihe des Amsterdamer Concertgebouw, mit Schumann zum Heidelberger Frühling und nach Ingolstadt und 2013 mit Brahms, Schubert und Hindemith schließlich in die Kölner Philharmonie. Beim Label Oehms classics wurde Anfang 2011 die Debüt-CD des Duos mit Schumann-Liedern veröffentlicht - „Träumend wandle ich bei Tag“.
 
Unter der Leitung von René Jacobs ist Haydns Schöpfung mit dem Freiburger Barockorchester bei harmona mundi France erschienen sowie Bachs Matthäus-Passion unter Riccardo Chailly bei Decca mit Maximilian Schmitt als Arien-Tenor. Die CD Trauermusik der Bach-Söhne bei Harmonia mundi France wurde mehrfach ausgezeichnet. Neu sind CD und DVD mit Bachs Weihnachtsoratorium mit der Akademie für Alte Musik Berlin und dem Chor des Bayerischen Rundfunks unter Peter Dijkstra.
 
 
2011/2012 - Bitte verwenden Sie nur diese Biographie und vernichten Sie Material älteren Datums. Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit dem KünstlerSekretariat am Gasteig. 
Druckversion Seitenanfang