„Andrè Schuen hat aber auch einen unschätzbaren Vorteil: Er darf ein nachgerade ideales Stimmmaterial sein eigen nennen. Dieser dunkle, unangestrengte Bariton gehört zum Schönsten, was man derzeit hören kann, es ist eine uneingeschränkt herrliche Stimme.“
Stefan Schickhaus: “3 Baritone. Kluge Liedgestalter auf profunder Basis”, in: Frankfurter Rundschau, 18. Oktober 2018

„Der Südtiroler Bariton Andrè Schuen und sein Klavierpartner Daniel Heide überzeugten einmal mehr als fantastisch aufeinander eingeschwungenes Liedduo mit selbstbewusst drängenden Liedern, in wunderbaren Pianofarben und feiner Legatokultur. Schubert singt Schuen so schlicht und warm wie Volkslieder. Die Lieder aus seiner ladinischen Heimat gehen ans Herz in ihrem natürlichen Fließen, und in den Petrarca-Sonetten von Liszt zeigt sich, wie groß und abgerundet die Stimme ist. Und auch in der italienischen Hochromantik von Francesco Paolo Tosti nach den gewichtigen Versen von d’ Annunzio bleibt der strömende Liedcharakter erhalten.“
Katharina von Glasenapp: „Glutvolle Interpretationen in Lied und Kammermusik bei der Schubertiade“, in: Vorarlberger Tageszeitung, 17.07.2018

“Ein aussichtsreicher Gipfel im Massiv kaum zählbarer Schubert-Aufnahmen: der Bariton Andrè Schuen, […] [der] so unangestrengt souverän, dennoch kraftvoll, und dabei vor allem so persönlich klingt, als sei jedes dieser Lieder der ureigenste Ausdruck seiner augenblicklichen Befindlichkeit. […] entscheidend ist aber die ausdruckstechnische Intelligenz, die überzogenen Affekt ebenso ausschließt wie frühromantisches Pathos“
Helmut Mauró: „Ein Gipfel im Massiv der Schubert-Aufnahmen“, in: Süddeutsche Zeitung, 9. Juli 2018

„Sein Bariton verfügt über eine Klangschönheit, die derzeit nur wenige junge Sänger vorzuweisen haben. Die warmtimbrierte Stimme spricht in allen Lagen sicher an und besitzt einen klaren Fokus sowie eine hervorragende Atemtechnik. Schuen phrasiert zudem ebenso klug wie textverständlich […] ‚An den Mond‘ deutet an, wie überwältigend der der junge Sänger klingen kann, wenn er seine Stimme einfach instinktiv dem Notentext folgend strömen lässt.“
in: Opernglas, Juli 2018

„Berückend ist es, dies alles von André Schuen vorgetragen zu hören. Samtig wirkt seine Stimme im Piano und wartet mit einer vollendeten Legato Kultur auf. Wunderbar gelingen ihm darum das ruhig gefasste Ende von Schumanns Kerner-Zyklus und die resignative Grundstimmung der Lenau Gesänge. Doch auch kraftvoll und geradezu schneidend kann sein Bariton sich erheben, ohne dass jemals ein kultiviertes Ideal überschritten würde. Nichts wirkt forciert, auch wenn in Andersens drastischer Dichtung vom „Soldaten“, der seinen Kameraden exekutieren muss, Verzweiflung ausbricht.“
Gerhard Dietel: „Gesang und Klavier verschmelzen“, in: Mittelbayerische, 19.06.2018

 

„Und Andrè Schuen, der Südtiroler mit der geschmeidigen Baritonstimme, der das Schwärmerische ebenso wie das Draufgängerische vermittelt und mit seinem Klavierpartner Daniel Heide aus dem Vollen schöpft, ist schlicht ein Glückskind für den Liedgesang. Bühnenpräsenz, warme, in der Höhe gut ansprechende Stimme mit samtiger Tiefe, Textdeutlichkeit, Himmelsstürmendes und Melancholisches verbinden sich aufs Beste.“
Katharina von Glasenapp: „Schubertiade in Hohenems: Liederabend Landshamer und Minetti-Quartett“, in: Schwäbische, 19.06.2018

 

„Zum Gesamterlebnis dieses eindringlich gestalteten Requiems leisteten auch die beiden Vokalsolisten ihren schätzenswerten Beitrag: Genia Kühmeier mit ihrem warm leuchtenden makellosen Sopran und André Schuen mit ausdrucksvollem und exzellent geführtem Bariton.“
Elisabeth Aumiller: „Pfingstfestspiele / Geistliche Matinee“, in: Drehpunkt Kultur, 22.05.2018 - Salzburger Pfingsfestspiele, Brahms: Ein deutsches Requiem, Pianisten: Pierre-Laurent Aimard und Markus Hinterhäuser

 

“Vocal music was a major strength in the rest of the weekend's programming, what with baritone Andrè Schuen's auspicious U.S. debut in Mahler's "Songs of a Wayfarer" in Friday night's Aspen Chamber Orchestra concert in the tent. He followed that up in a Saturday night recital focused on Schubert's "Schwanengesang" by forging a memorable partnership with pianist Andreas Haefliger. Schuen graced both performances with a calm stage presence and a lyric sound with warmth and charm. His top range extends with ease, evoking a sense of simplicity and directness. His velvety tone expresses the words' meaning clearly.”
AspenTimes, “Aspen Music Festival review: Big weekend for voices and two world premieres”, Harvey Steinmann, 01.08.2017 – Aspen, Schwanengesang+Lieder eines fahrende Gesellen

 

„Adès began the week taking part in the ongoing program, “Schubert’s Summer Journey,” accompanying Andrè Schuen, who was making his lapel-grabbing United States debut singing Schubert lieder. Both were in full command of the material; Schuen capturing all the passion and perils of love — and mortality. Adès was by turns unintrusive and assertive, keeping the spotlight on the charismatic baritone.”
The ARTery, “The Boston Symphony And Thomas Adès Bask In Their Artistic Partnership In The Berkshires”, Ed Siegel, 23.07.2017 – Tanglewood, Schubert-Lieder


„[…]le très élégant Andrè Schuen, jeune Comte comme on les aime, disperse un trésor de séductions vocales que ne vient pas ternir la trachéite annoncée;”
Diapason, “Les Noces du duo Caurier-Leiser à Angers Nantes Opéra”, Benoit Fauchet, 10.03.2017 – Nantes, Figaro/Conte