„In geschmeidigem Parlando agieren die sonst eher selten in der Moderne anzutreffenden Starsänger, die hell schimmernde Sopranistin Julia Kleiter und der sonore, karamellig kantige Bariton Andrè Schuen. Beide haben große Ausstrahlung, ihr Schicksal bewegt, macht mitfühlend.“
Manuel Brug, „Immer wieder neue Anfänge: das Amsterdamer Opera Forward Festival mit Trojahn im Zeichen der Eurydice“, in: Brugs Klassiker, 15.03.2022

„Sein Bassbariton ist gefärbt wie Ebenholz, individuell, kantig konturiert, ohne dabei klobig zu wirken, mit einer gut verankerten Tiefe, die nicht alle Kollegen seiner Generation haben. […] Andrè Schuen gelingt es, auf der Bühne des Prinzregententheaters noch eine weitere Dimension zu eröffnen.“
Michael Bastian Weiß, „Die schöne Müllerin" im Prinzregententheater: Aufbrechende Sehnsüchte“, in: Abendzeitung, 26. Januar 2022

“Mal zornig, mal leise, sanft und verhalten […] die Facetten des subtil Gesungenen und luzide Gespielten waren noch feiner, differenzierter und erschütternder.“
Klaus Kalchschmid, „Schönstes Scheitern. Ein Liederabend mit dem Bariton André Schuen und seinem Pianisten Daniel Heide.“, in: Süddeutsche Zeitung, 25. Januar 2022

"La façon dont il s'approprie le cycle est tout simplement électrisante de bout en bout."
Sylvain Fort in: Diapason, Juni 2021 - Auszeichnung mit dem Diapason d'Or

"Andrè Schuen, the young South Tyrolean baritone, is a rising star of the opera stage, but he has also become a […] favourite with his lieder recitals."
Hugh Canning: Album of the week, Sunday Times, März 2021

"Schuen als geborener Schubert-Sänger […] gerade diese Euphorie, diese emotionale Aufschäumen zu Beginn schließlich den extremen Bruch hin zur Melancholie, Aussichtslosigkeit und dem Ertrinken im Bach noch bestürzender erscheinen lässt."
Ingobert Waltenberger, in: Online Merker, 17.03.2021

"Schuen – gesegnet mit hervorragendem Stimmmaterial und hohem interpretatorischen Einfühlungsvermögen"
Stephan Schwarz-Peters: Andrè Schuen: Ums nackte Singen“, in: Rondo, Februar 2021

“Ein aussichtsreicher Gipfel im Massiv kaum zählbarer Schubert-Aufnahmen: der Bariton Andrè Schuen, […] [der] so unangestrengt souverän, dennoch kraftvoll, und dabei vor allem so persönlich klingt, als sei jedes dieser Lieder der ureigenste Ausdruck seiner augenblicklichen Befindlichkeit. […] entscheidend ist aber die ausdruckstechnische Intelligenz, die überzogenen Affekt ebenso ausschließt wie frühromantisches Pathos“
Helmut Mauró: „Ein Gipfel im Massiv der Schubert-Aufnahmen“, in: Süddeutsche Zeitung, 9. Juli 2018

“Schuen graced both performances with a calm stage presence and a lyric sound with warmth and charm. His top range extends with ease, evoking a sense of simplicity and directness. His velvety tone expresses the words' meaning clearly.”
Harvey Steinmann, “Aspen Music Festival review: Big weekend for voices and two world premieres”, in: AspenTimes, 01.08.2017