Intellectuel autant que consciencieux sur les œuvres, en plus d’être ouvert sur un répertoire non limité à Brahms et Beethoven, il excelle également dans Mahler, Bruckner et Sibelius. Et c’est justement avec le compositeur finlandais qu’il ouvre le programme pour les rares Océanides...
La Messe Glagolitique de Leoš Janáček débute après un court entracte par les sonorités de cuivres embrasés... Saraste ne fait ici aucune recherche particulière de mise en avant de modernité ou de typicité tchèque. Il agence les affres et couleurs de la partition sans permettre aucun excès de nervosité... L’Intrada finale donne une dernière fois la primeur à l’Orchestre National de France, excellemment canalisé par la direction de Jukka-Pekka Saraste, dans cette version de 1928 révisée peu avant la mort du compositeur.
Vincent Guillemin, Jukka-Pekka Saraste et l'ONF dans Sibelius, Mahler et Janáček, in: ResMusica 24.06.2019

 

Für die konzertante Aufführung von Béla Bartóks Opern-Einakter "Herzog Blaubarts Burg" holt das Orchester noch einmal eine ganze Menge mehr Musiker auf die Bühne. ... Saraste gelingt eine Aufführung aus einem Guss: Die gelegentlich hörbaren Elemente ungarischer Volksmusik integriert er stimmig in die impressionistischen Klangvisionen der verschiedenen Schreckenskammern.
Gunild Lohmann, Freiheit, Würde und Blaubarts Burg, in: General Anzeiger, 15.04.2019

 

Jukka-Pekka Saraste dirigiert zum Auftakt Beethovens "Fidelio"-Ouvertüre: zügig, aber nicht atemlos, mit gestochener Tiefenschärfe und hinreißendem Schwung.
Gunild Lohmann, Freiheit, Würde und Blaubarts Burg, in: General Anzeiger, 15.04.2019

 

Eine großartige, vor allem packende Einspielung ... Hier wurde keinesfalls eine lästige Pflichtaufgabe erfüllt, sondern im Gegenteil mit großem Enthusiasmus und mitreißender Begeisterung musiziert. ...
Frank Pommer, Hochspannungs-Musik, in: Die Rheinpfalz, 09.03.2019

 

Der Dirigent [erläutert] im Booklet: "Vor allem bringen die Sinfonien eine bislang unbekannte Energie in den Konzertsaal - eine Hochspannung, die ich sonst von keiner Musik der Zeit kenne." Man hört das dieser Einspielung an. ... Saraste staut diese Energie an, sammelt sie, um sie dann meist in den Finalsätzen wie eine Urgewalt auf uns einbrechen zu lassen. Das sind Momente für die musikalische Ewigkeit. ... Dirigenten und Orchester, meint Saraste, müssten dem Komponisten und seinem Werk "dienen". Hört sich vielleicht etwas altmodisch an, klingt aber verdammt gut.
Frank Pommer, Hochspannungs-Musik, in: Die Rheinpfalz, 09.03.2019

 

Er waltet am Pult des ORF Radio-Symphonieorchesters mit Sinn für de großen Bogen und Durchsichtigkeit, weiss, wann die Musik kraftvoll und bedrohlich im Vordergrund stehen muss und wann der Vorrang den ... Solisten gebührt.
Oliver Schneider, Der Prophet, unerhört, in: DrehPunkt Kultur, 25.02.2019

 

Die Balance zwischen Graben und Chor, zwischen den selbstbewussten Instrumentalsoli und den oftmals zartesten Quartetten und Doppelquartetten der Gesangsstimmen hält Saraste mit beeindruckender Leichtfüßigkeit. In Dynamik und Akzentuierung bleiben keine Wünsche offen.
Maria Scholl, Prophetie und Engelsterror: Szenischer 'Elias' im Theater an der Wien, in: Tiroler Tageszeitung, 17.02.2019

 

Saraste motiviert den Kölner Klangkörper zu inspiriertem Zusammenspiel. ... In der Pastorale gefallen der flotte Einstieg, die Eleganz und Zärtlichkeit des Andante sowie insgesamt die Durchhörbarkeit und das Gelingen des großen Bogens über allen fünf Sätzen. ... Jukka-Pekka Saraste fordert das Orchester zu pointierten Rhythmen und tänzerischer Energie auf, und das gelingt vortrefflich. Hier wird nichts geglättet oder vertuscht, und so zeigt Beethoven sich dem begeisterten Publikum in seiner ganzen Genialität.
Christina von Richthofen, Beethovens Emotionen auf der Spur, in: das Orchester, 05.2018

 

Hier interpretiert der finnische Dirigent Saraste die 2.Sinfonie seines Landsmanns Jean Sibelius wie eine Befreiungsmusik. Er ließ das Orchester zeigen, wie Sibelius kleinste Bausteine vorführt, als wolle er sie erst einmal ausprobieren. Wie sich anschließend die heterogenen Mosaikteile runden und Zusammenhang gewinnen, das zu hören war ein Erlebnis, zumal im triumphal ausgebauten und gesteigerten Finale.
Marianne Kierspel, Kampf der Interoreten, in: Kölner Stadt-Anzeiger, 23.04.2018

 

Glücklich, wer diesen grandiosen Abend des WDR Sinfonieorchesters miterleben durfte. Mahlers Dritte stand auf dem Programm. Unter der Leitung des WDR-Chefs Jukka-Pekka Saraste gewann sie ordentlichen Zug. Der Blick des finnischen Dirigenten auf die Partitur ist getragen von struktureller Weitsicht und plastischer Formung.
Matthias Corvin, Glücklich, wer dabei sein konnte, in: Kölnische Rundschau, 02.05.2016

 

In the opening movement, the strings produced a rarified transparency that evoked images of icy winds blowing over snowy plains. Saraste conducted like a reserved gentleman: always in control with but a few wild gestures and exuding a collected calm, even during Sibelius’ fiercest moments. He expertly layered the composer’s icy tension. Visibly engrossed by the Rotterdam Philharmonic’s sound, Saraste sustained a fragile suspense in his ceaseless momentum as he continued with the second movement Tempo andante. … Saraste’s Sibelius swept you off your feet.
David Pinedo, Bachtrack.com 06.04.2016