Michael Nagy

Baritone

"Dort, wo er einfach Liebeslieder singt, ist das so intensiv, als wenn er ein Gebet singen würde. Das hat eine Intensität, die im besten Sinne für Rührung sorgt. Schöner kann man so etwas nicht vermitteln."

Andreas Göbel, „Christiane Karg, Michael Nagy und Gerold Huber“, in: https://www.kulturradio.de/rezensionen/buehne/2018/06/Philharmonie-Karg-Nagy-Huber.html12.06.2018

 

“Viel eindrucksvoller war das erste Konzert der 'Zeitinsel' mit dem letzten Werk des rheinländischen Komponisten [B.A.Zimmermann, Anm.]. 'Ich wandte mich...' ist ein filmmusikartiges Werk, das Metzmacher theatralisch inszenierte. Posaunen auf den Galerien, zwei großartige Sprecher auf der Orgelempore und ein überragender Bariton Michael Nagy machten das Werk Werk zum Ereignis“ 

Julia Gass, „Festival für Bernd Alois Zimmermann bot Entdeckungen”, in: https://www.ruhrnachrichten.de/Leben-und-Erleben/Festival-fuer-Bernd-Alois-Zimmermann-bot-Entdeckungen-1280638.html, 29.04.2018

 

Welch eine Stimme! Als Michael Nagy zu singen begann, schienen die Mauern des Erwin-Piscator-Hauses zu beben – ob dieser mühelosen Klanggewalt, die sein dunkel timbrierter Bariton in den [...] großen Saal katapultierte.

Michael Arndt, „Sänger lässt die Saalmauern erbeben“, in: http://www.op-marburg.de/Lokales/Kultur/Uebersicht/Nagy-laesst-Mauern-erbeben, 28.05.2017

 

„Michael Nagy ist ein grandios klangvoller, auch witziger Kurwenal.“
Peter Hagmann, „«Tristan und Isolde» bei den Osterfestspielen Baden-Baden. Seekrank auf den Tod.“, in: Neue Zürcher Zeitung, 21.03.2016

 

“In der gegenwärtigen Aufführungsserie von „Werther“ kann einem dieser Albert sympathisch werden. Michael Nagy singt ihn im Nationaltheater mit einem unglaublich angenehmen Kavalierbariton. Er ist ein sympathischer Sänger mit einer starken Ausstrahlung, der diese nicht ganz einfache Figur zur dritten Hauptrolle dieser Oper aufwertet. […] Ein „Werther“, bei dem man sich vor allem an Albert halten musste.“
Robert Braunmüller, „Rolando Villazón in "Werther" von Jules Massenet“, in: Abendzeitung München, 29.10.2015

 

„Michael Nagy singt den Elias, der den Götzenanbetern die große Dürre prophezeit, der sie verspottet und schließlich auf den rechten Weg führt, der des Lebens überdrüssig wird und letzthin Gott schaut. Ein Bariton voller Kraft und Leidenschaft, ein großer Gestalter.“
Martin Schrahn, „Mendelssohns „Elias“ mit Wucht und allen Feinheiten“, in: WAZ, 31.01.2016