"Wiebke Lehmkuhl machte die Szene der mahnenden Erda zum magischen Moment dieses Abends. Ihre Altstimme, volltönend im gesamten für diese Partie nötigen Stimmumfang, ließ einen Moment der Reflektion inmitten der konfliktträchtigen Handlung entstehen, bevor das Orchester zum (bekanntlich fragwürdig) prachtvollen Einzug der Götter nach Walhall seinen vollen Glanz entfaltete."

Christoph Wurzel, "Denkbar beste Besetzung: Wagners Rheingold konzertant in Baden-Baden" in: https://bachtrack.com/de_DE/kritik-rheingold-youn-volle-siegel-barton-karg-nezet-seguin-rotterdam-baden-baden-april-2022, 03.05.2022

"Eine der ganz wenigen Sängerinnen, die Wagner und Bach auf stilgenauem Weltniveau interpretieren, ist Wiebke Lehmkuhl. Ihr wie aus Ebenholz gebauter, balsamisch betörender, innig warmer Edel-Alt gepaart mit ihrer hohen klugen Musikalität machten ihre sogar mal sanft swingenden Arien zu kostbaren Augenblicken erfüllter Zeit."

Peter Krause, "Matthäus Passion mit Apostelfunktion", in: https://www.welt.de/print/welt_kompakt/hamburg/article191998647/Matthaeus-Passion-mit-Apostelfunktion.html, 16.04.2019

 

"Eine meisterliche Leistung zeigt die Altistin Wiebke Lehmkuhl in ihren zwei so unterschiedlichen Partien: Als Engel ist sie die mütterliche Trösterin von Elias, als Gattin des Königs Ahab fordert sie unerbittlich sein"

Thomas Schacher, "Mendelssohns «Elias» – ein Eiferer, der auch zweifeln kann", in: https://www.nzz.ch/feuilleton/thomas-hengelbrock-mit-mendelssohns-elias-in-zuerich-ld.1465385, 07.03.2019

 

"Und mit der Erda von Wiebke Lehmkuhl ereignete sich im dritten Aufzugs ein Opernwunder: Eine längst sehr gute Aufführung mit sehr guten Sängern wird hier durch eine ganz besondere Sängerin auf einsames Weltniveau gehoben. Jedes Wort wägend und dennoch jedes Wort in die Legatolinie einwebend, die Lagen ihrer traumhaften Altstimme wie Ebenholz verschmelzend – so gebührt Wiebke Lehmkuhls Urmutter die sängerische Krone des Abends. Schade nur, dass ihre Partie so kurz ist."

Peter Krause, "OPERN-KRITIK: GRAND THÉÂTRE DE GENÈVE – SIEGFRIED - Poesie statt Politik", www.concerti.de; 15.02.2019

 

"Star of the show is Wiebke Lehmkuhl; perhaps not such a surprise in a work where (...) the alto sometimes seems to have all the best tunes. With her every appearance the sometimes frenetic pulse of the performance is centred and the work of her instrumental colleagues more focused; you can hear them listening to her. There is indeed an Erda-like gravity ot her vocal presence that has already been refined onstage, and should further enhance the Royal Opera´s next Ring cycle."

Peter Quantrill, "JS Bach Christmas Oratorio", Grammophone, March 2018

 

"Der Stern des Abends aber gebührt der Altistin Wiebke Lehmkuhl, die mit absolut reiner Tonproduktion, warmer, fülliger, dennoch jugendlicher Stimme und einem unendlich weiten Atem betört."

Michael Bastian Weiß, "Was wollte Johann Sebastian", AZ, 09.12.17

 

“Das ist etwas anderes als die kunstvolle Natürlichkeit von Wiebke Lehmkuhl. Mit kleinen, völlig unmanierierten Nuancen durchschreitet ihre warme Stimme ganze Ausdruckswelten. Wenn sie das i im miserere des Agnus Dei ohne Pathos zum Zittern bringt, bebt der Kosmos. Die überragende Lehmkuhl ist die Tiefendimension schlechthin dieser Aufführung.“

Albrecht Selge, "Kregelkompetent: Berliner Philharmoniker und Ton Koopman mit Bachs h-Moll Messe" in: hundert11.net, 27.10.2017

„Bei dieser Aufführung indes hatte [Thomas Hengelbrock] mit dem Balthasar-Neumann-Chor, den fantastisch singenden Solistinnen Anna Lucia Richter und Wiebke Lehmkuhl sowie ihren männlichen Partnern Lothar Odinius und Tareq Nazmi ein wahres Exklusivensemble an seiner Seite.“
Helmut Peters, „Amtlich schöner sterben“, in: WeltN24, 09.10.2017

„Altistin Wiebke Lehmkuhl überzeugte besonders im "Urlicht" mit klarer Stimme und lyrisch-weichem Timbre [...]“
Malina Standke: „Wechselbad der Gefühle“, in: Wiener Zeitung, 30.05.2017