"Die norwegische Geigerin Vilde Frang präsentiert sich auf ihrer neuen Platte gleichermassen als sensible Solistin wie als leidenschaftliche Kammermusikerin – ein Ereignis vom ersten bis zum letzten Takt."
Markus Stäbler, "Die Hand in der Steckdose", in: NZZ,15.10.2018

 

„Der schlanke, filigrane Klang der norwegischen Geigerin fand im Violinkonzert von Beethoven genau die Resonanz, die ein Streichinstrument braucht, um seinen Zauber zu entfalten. Als hätte jeder Ton einen kleinen Sternschnuppenschweif.[…] So hört man das Stück selten. Lyrisch. Verletzlich. Aber auch leicht und tänzerisch, wenn Vilde Frangs Bogen im Finale über die Saiten hüpft wie ein quirliges Elfenwesen.“
Markus Stäbler, „Ist die Akustik in der Elbphilharmonie steril?“, in Hamburger Abendblatt, 06.09.2018

 

„Neben ihm befeuerte die norwegische Geigerin Vilde Frang Schumanns selten gespielte Fantasie C-Dur op. 131 mit solistischem Zunder und kultivierte einen angenehm schlanken, beweglichen Ton.“
si, „Elbphilharmonie/ Tschüss, Thomas Hengelbrock, auf ein Wiedersehen im Sommer“, in: WELT, 21.06.2018

 

„Der intensive, schöne und facettenreiche Geigenton der Norwegerin Vilde Frang mischte sich im Herkulessaal nicht nur in den weiten, getragenen Melodiebögen, sondern auch in den kleinen Gesten der schnellen Sätze perfekt mit dem prägnanten, oftmals feinherben Cello von Nicolas Altstadt. Und Alexander Lonquich am Flügel wusste sehr genau, wann er sich zurückhalten, wann er führen oder Primus inter pares sein durfte, sollte oder musste. Sein Klavierspiel war stets schlank und fast kalligrafisch elegant und präzise.“
Klaus Kalchschmid, „Kleine Gesten“, in, Süddeutsche Zeitung, 25. Januar 2018

 

„Die Solistin Vilde Frang schmiegt sich kammermusikalisch hinein. Nie stellt sie heraus, was der Solopart an rasanten Läufen und anderen Gemeinheiten zu bieten hat, stattdessen leuchtet sie aus, was für Nuancen im Reich des pianissimo zu finden sind. Unerschöpflich viele, scheint es, jedenfalls wenn man Frangs Sensibilität und Subtilität hat und ihre phänomenal tragfähige Vuillaume-Geige.“
Verena Fischer-Zernin , „Eine Dirigentin, die überzeugt, statt zu herrschen“, in: Hamburger Abendblatt, 27.11.17

 

„Glasklar und von unprätentiöser, reifer Virtuosität spielte die Norwegerin, ließ das nachdenkliche Vortasten hören und zeigte sich zugleich von jener Bestimmtheit, die ihren immer eigenwilligen und immer sicheren Umgang mit der von ihr gewählten Musik ausmacht. Der doch etwas verschwommen erscheinende zweite Satz war dadurch dringlich. Das für die Solistin sicher anstrengende Spektakel des dritten entwickelte sich ruhig und gefasst bei jedoch kontrastreichstem Programm zwischen Teufelsgeigertum, meditativen Phasen und Ausbrüchen hin zur schieren Üppigkeit. [..] Vilde Frangs Präsenz ist durchschlagend, auch ist der Geigenpart wahrlich der Fremdenführer durch das merkwürdige Werk. Überdurchschnittlich prägte die Solistin also den Mittelteil des Programms, […]“
Judith von Sternburg, „Erwachen heiterer Gefühle“, in: Frankfurter Rundschau, 28.11.2017