„Fischer und Sanderling kosteten das Stück auf eine so intensive Weise aus, wie man es selten erfährt. Denn dem kurz und energisch angerissenen Beginn folgte im Solo ein subtiles Setzen von Lichtern: Hier durfte die geigerische Virtuosität ganz dem Ausdruck dienen, der aus feinsten Bewegungen und einem kammermusikalisch zu nennenden Zusammenspiel von Orchester und Solistin erwuchs.“

Hartmut Schütz: „Über den Berg“, in Dresdner Neueste Nachrichten, 24.06.2019 – Brahms Violinkonzert D-Dur

„Geigenspiel von solcher Vollendung erlebt man nicht oft in Deutschland“. 

Bea Bernstein: „Audienz bei der Geigenkönigin“, in: Nordkurier. Kultur & Freizeit, 24.06.2019 – Brahms Violinkonzert D-Dur

„Beinahe beängstigend unstrittig intonierten die beiden Solisten lupenrein, Fischer mit unglaublich strahlender Höhe, Hadelich mit ihm Ton mitschwingender Wärme: Zwei sehr unterschiedlich orientierte Wundergeigen sangen hier bezaubernd im Duett.“

Olaf Weiden: „Wahrlich kongeniales Gespann“, in: Kölner Rundschau, 20.05.2019 – Bach Doppelkonzert d-Moll

„Die Münchnerin und ihre moderne Geige überzeugen ab dem ersten Moment. Brillant stellt sie das Thema des ersten Satzes vor, ehe sie das Orchester mit sehr direktem, angenehmem Ton zu führen beginnt. Wie mit einer Feder zeichnet sie schwungvolle Konturen mit ausladenden Gesten. Der Übergang von der virtuosen Kadenz zum Repriseneinsatz des Orchesters gelingt hauchzart und magisch.“

Jakob Steiner: „Julia Fischer und Herbert Blomstedt begeistern in der Tonhalle Maag“, in: NZZ, 26.06.2018 – Mendelssohn Violinkonzert e-Moll

„On Wednesday, for the orchestra’s [Bayerisches Staatsorchester] first program at Carnegie, Mr. Petrenko led a stirring account of Brahms’s Concerto for Violin and Cello, with the brilliant violinist Julia Fischer and the commanding cellist Daniel Müller-Schott as soloists.“

Anthony Tommasini: „Review: An Ecstatic ‘Rosenkavalier’ Introduces a Conductor to Carnegie”, in: The New York Times, 30.03.2018

"Es war ein erregtes und erregendes Miteinander, das die Geigerin Julia Fischer und der Cellist Daniel Müller-Schott aufführten, einen Pas de deux der besonderen Art: Schritte auf den Kollegen zu oder ein Neigen des Cellisten zur Partnerin hin beim Frage-und-Antwort-Spiel, Blicke tauschend, mal sich gegenseitig herausfordernd, dann wieder lächelndes Einverständnis beider, aber auch als stolze Solisten für sich agierend. […] Es geschieht selten, dass man dieses Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-Moll op. 102 von Brahms, so enthusiastisch ausformuliert erleben kann."

Harald Eggebrecht, „Gewonnene Schlachten“, in: Süddeutsche Zeitung, 21.03.2018