"Maßgeblich geprägt wird es von den großen Protagonisten jeder Bach­Passion. Benjamin Bruns gibt einen in jeder Hinsicht souveränen Evangelisten. Mit seiner wunderbaren linearen Kunst und der klugen Disposition seiner üppigen Mittel verschafft er sich Autorität. Jede Phrase ist bedacht und empfunden, klar gefasst und zu einem inneren Ende geführt. Bruns ist sprachmächtig, ist dramatisch und verhalten, zupackend und sensibel. Er gibt dem Geschehen mühelos und jederzeit frisch tönende Impulse, bringt Energie ein."

Dr. Matthias Lange, "Dunkler Sog", in:https://magazin.klassik.com/reviews/reviews.cfm?task=record&RECID=35951&REID=18844, 27.03.2020

"Die Sensation dieser Aufführung war Benjamin Bruns, ein herrlicher freier, blitzsauberer, auch ungeheuer starker Tenor. Dabei geradezu beängstigend textpräzise."

Clemens Goldberg, "Sir Simon Rattle dirigiert die Berliner Philharmoniker", in:https://www.rbb-online.de/rbbkultur/themen/musik/rezensionen/buehne/2020/03/Sir-Simon-Rattle-dirigiert-die-Berliner-Philharmoniker.html 06.03.2020

"(...) vokaler Lichtblick des Abends ist - neben dem prägnanten Staatsopernchor (Leitung: Thomas Lang) - Benjamin Bruns als Florestan, dessen geschmeidiger lyrischer Tenor vorzüglich zu dieser schlanken Urfassung passt."

Reinhard Kager, „Das doppelte Leonorchen, Beethovens Fidelio in Wien“, in: FAZ Frankfurter Allgemeine Zeitung, 07.02.2020

"Vor allem Benjamin Bruns überzeugt als Florestan, in dieser Fassung ein mehr lyrischer als heldischer Tenor."
Bernhard Doppler „Künstlerisches Desaster mit zwei Leonoren“, in: br-klassik.de, 03.02.2020

"Benjamin Bruns - ihm gebührt in der Titelpartie die Krone des Abends. Mit kernig lyrischem Tenor hat er sich die Rolle erarbeitet und stellt sich mit einer stimmlich im Grunde fulminanten Leistung in die Reihe großer Mozart-Tenöre, die ebenfalls auch als Schwanenritter reüssieren konnten, um nur Sänger wie Francisco Araiza, Nicolai Gedda, Gösta Winbergh oder Anton Dermota zu nennen. Die Überaus gekonnt geführte Stimme sitzt perfekt im Fokus, bezaubert mit lyrischem Schmelz." 
Thomas Rauchenwald, "Lohengrin", in: Das Opernglas, 01.2020

"Benjamin Bruns in der Titelrolle schonte sich klugerweise und sparte sich seine Energie für den kraftraubenden dritten Akt auf, wo er mit der Gralserzählung beeindruckend glänzte."

Peter Jungblut, "Bruchlandung des Glaubens", in: https://www.br-klassik.de/aktuell/news-kritik/kritik-salzburg-wagner-lohengrin-oper-100.html, 03.11.2019

"Hanna-Elisabeth Müller traf es mit cha- raktervollem Sopran, der herausragende Tenor Benjamin Bruns mit Geschmeidigkeit und höchster lyrischer Präsenz."

Axel Zibulski, "Von der Courage geleitet", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 24.06.2019

"Der eigentliche Star des Abends ist Benjamin Bruns, der als Wenzel gastweise nach Dresden zurückkehrt. Mit seiner offenen Ausstrahlung, seiner Herzlichkeit und den ungekünstelten Tönen mach er strahlend vergessen, wie stiefmütterlich er behandelt wurde."

Jens Daniel Schubert, "Ganz ohne Polka geht die Chose nicht", in: Sächsische Zeitung, 11.03.2019

"Der Tenor Benjamin Bruns verzückt mit einem lyrischen Silberton, wie man ihn sich für Don Ottavio kaum schöner vorstellen kann [...]."

Marcus Stäbler, "Großer Opernabend in der Elbphilharmonie", in: https://www.abendblatt.de/kultur-live/kritiken/article216156467/Grosser-Opernabend-in-der-Elbphilharmonie.html, 07.01.2019

„Benjamin Bruns bestimmt sowohl von seiner perfekten Stimmführung her als auch von seinem intelligenten Spiel die Rolle des Loge. Mit schon fast heldenhaftem Tenor und übersprühender Spielfreude ist er sängerisch und spielerisch der Dominator dieser Aufführung und hat mit seiner musikalischen Interpretation der Figur einen neuen Maßstab gesetzt.“

Andreas H. Hölscher, »Die weibliche Sichtweise«, in: O-Ton, 05.02.2018