"Der Tenor Benjamin Bruns verzückt mit einem lyrischen Silberton, wie man ihn sich für Don Ottavio kaum schöner vorstellen kann [...]."

Marcus Stäbler, "Großer Opernabend in der Elbphilharmonie", in: https://www.abendblatt.de/kultur-live/kritiken/article216156467/Grosser-Opernabend-in-der-Elbphilharmonie.html, 07.01.2019

 

"Den Protytypus der Aufklärung, den vorsichtigen Don Ottavio, kann hingegen kein Opernhaus besser besetzen: Wo, wenn nicht in der cremig-weichen Stimme des deutschen Tenors Benjamin Bruns, 38, sollte diese Reinheit verborgen liegen? Bei der Arie Dalla sua pace la mia dipende enthüllt dieser Fixstern des Staatsopernensembles ein weiteres Mal seine magischen Kräfte: Sanft, geschmeidig, wie aus einem süßen Karamellguss umhüllen diese lyrischen Töne das ganze Haus – zum Dahinschmelzen!"

Jürgen Pathy, "Don Giovanni an der Wiener Staatsoper: Die dubiose Figur fasziniert trotz der Metoo-Debatte", in: https://klassik-begeistert.de/wolfgang-amadeus-mozart-don-giovanni-wiener-staatsoper/, 19.11.2018

 

„Benjamin Bruns bestimmt sowohl von seiner perfekten Stimmführung her als auch von seinem intelligenten Spiel die Rolle des Loge. Mit schon fast heldenhaftem Tenor und übersprühender Spielfreude ist er sängerisch und spielerisch der Dominator dieser Aufführung und hat mit seiner musikalischen Interpretation der Figur einen neuen Maßstab gesetzt.“

Andreas H. Hölscher, »Die weibliche Sichtweise«, in: O-Ton, 05.02.2018

 

„Benjamin Bruns ist als Narraboth eine Idealbesetzung, denn sein jugendlicher Heldentenor mit wunderbar lyrischem Schmelz eignet sich für diese Partie optimal.“
Thomas Lang, "Richard Strauss > Salome", CD-Besprechung in: Das Orchester, 04.2018

 

"In all dies eingeflochten ist die „schöpferische Veränderung“ des sängerischen Interpreten, grandios gegeben durch den Tenor Benjamin Bruns. Mit seiner unerschöpflich subtilen Wort-Ton-Ausdeutung und unangestrengt-natürlichen Tongebung fühlt man sich unweigerlich in die „Geschichte“ und den Schmerz des einsamen Wanderers [in Schuberts Winterreise] hineingezogen." 

Christoph Guddorf, „Abenteuerliche Klangwanderungen“, in: Neue Westfälische, 22.11.2017