Claudio Bohórquez

Violoncello

„Brahms‘ favorisiertes Instrument war das Cello. Dass man dieser Selbstaussage durchaus Glauben schenken kann, ist auf dieser Einspielung mehr als souverän dokumentiert. Feinfühlig, leidenschaftlich und mit der Brahms-eigenen Ernsthaftigkeit interpretieren Bohórquez und Nagy die so gegensätzlichen Sonaten, bestechen durch ein ausgewogenes Zusammenspiel und arbeiten die vielschichtigen Facetten dieser Repertoire-Meilensteine selbstbewusst heraus. Gleichwohl treffen beide auch den heiteren Charakter der enthaltenen Bearbeitungen ausgewählter Ungarischer Tänze.“
JB, „Brahms: Cellosonaten e-Moll op. 38 & F-Dur op. 99“, in Concerti, September 2018

„Auf wunderbare Weise zelebrierte Claudio Bohórquez weich kunstvoll schattierend die herrlich warmen Cello-Soli und veredelte mit beseeltem Spiel die Musik. Gestalterisch in allen Parametern, technisch markant profilierend begegnete der exzellente Cellist den Variationen, brillierte mit expressiver Kadenz und ließ das romantische Werk in völlig neuem Licht erscheinen – bravo!“
Gerhard Hoffmann, „CLAUDIO BOHÒRQUEZ- COLOMBIAN YOUTH PHILHARMONIC- ANDRÈS OROZCO-ESTRADA”, in: Der Neue Merker, 01.07.2017

„Bohórquez entlockte seinem Cello gekonnt Töne und Geräusche, die man so oft nicht hören dürfte. Spannender, schlüssiger und auch humoriger kann das kaum gelingen, zumal wenn man mit so viel überbordendem Elan und Temperament ans Werk geht wie Bohórquez. Fazit: hinreißend!“
Guido Krawinkel,„Spiel mit neuen Tönen“, in: General-Anzeiger Bonn, 26.06.2017

„Am Cello agiert der mehrfach preisgekrönte, frühere Pergamenschikow-Schüler Claudio Bohórquez, ein in Deutschland geborener Solist peruanisch-uruguayischer Abstammung, der seit 2011 als Professor an der Musikhochschule Stuttgart lehrt. Bohórquez fasziniert durch einen ausgesprochen schönen, warmen, satten Ton. Seinen Part, der von meditativer Tiefe bis hin zu fragilen Flageoletts aufsteigt, gestaltet er wie eine teils sehr expressive innere menschliche Stimme.“

Otto Paul Burkhardt, „Die Philharmonie in der Stadthalle“, in: Südwest Presse, 06.12.2016