"Juliane Banse gelingt es bewunderns- wert, dieser Doppelbödigkeiten ein über- zeugendes Profil abzugewinnen. Rein und schlank schwingt sich ihr Sopran auf, um gleich wieder die dunklen Schattie- rungen der tieferen Lagen auszuloten. Eben noch hell und mädchenhaft (etwa im frisch ausgreifenden Frühlingsgesang »Villanelle«) lässt sie bald wieder klagen- der Härte und fahle Schattierungen ein- fließen (so in »Sur les lagunes« oder »Au cimetière«, also »Auf dem Friedhof«)."

Armin Knauer, "Liebe, Tod und Mondschein", in: Reutlinger General Anzeiger, 08.05.2019

 

"Man darf die Künstlerin als Inkarnation der Johanna bezeichnen: jugendlich schlanke Erscheinung, blühende Stimme, enorme szenische Präsenz."
Christoph Zimmermann, "Köln/Staatenhaus: Jeanne d'Arc von Walter Braunfels", in: Online Merker https://onlinemerker.com/koeln-staatenhaus-jeanne-darc-von-walter-braunfels-wiederaufnahme/, 28.04.2019

 

"Enfin, on retrouve avec bonheur le soprano Juliane Banse, déjà appréciée en Jeanne au Salzburger Festspiele : voilà une incarnation engagée dans le drame sacrée, par-delà l’incohérence de la mise en scène, avec une sensibilité saisissante et une musicalité inouïe."
"Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna", in: Anaclase, 20.04.2019


"Und dann noch einmal Juliane Banse in Hochform: Beim „Frühlingsstimmen Walzer“ von Johann Strauß unterstrich die Professorin an der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf ihre musikalischen Qualitäten: ein bezauberndes Timbre, eine sichere Höhe und – wie schon am Anfang erwähnt – enorme Strahlkraft."

Norbert Czyz: „Begeisternd auch ohne Tritsch Tratsch Polka“, in: https://www.nwzonline.de/kultur/wilhelmshaven-neujahrskonzert-begeisternd-auch-ohne-tritsch-tratsch-polka_a_50,3,3123747270.html, 18.01.2019

 

„Banse singt und interpretiert sensationell, mit unnachahmlicher Tiefe des Ausdrucks. Die gesamte Skala vom zarten Hauch bis zum dramatischen Auftrumpfen steht ihr wie selbstverständlich zur Verfügung. Schönheit, Stimmigkeit und Wahrheit der Gestaltung sind ineinander verwoben. (…) Eine exemplarische Aufnahme; ein Präzedenzfall.“
Gerhard Persché: „Hindemith: Das Marienleben“, in: Fono Forum, CD des Monats, September 2018

 

„Juliane Banse, eine der vielseitigsten Sopranistinnen, debütiert als Marschallin in einer Rolle, die bald zu einer ihrer Glanzpartien werden wird. Sie bettet ihr ganzes Philosophieren über Liebe, Älterwerden, Unbeständigkeit menschlicher Beziehungen in ein so kantables Parlando, wie man das selten hört. Wenn sie ganz am Ende allein auf der Bühne zurückbleibt, weiß man, dass hier für den Rosenkavalier Besetzungsgeschichte geschrieben wurde.“

Uwe Mitsching: „Grandiose Marschallin“, in: Bayerische Staatszeitung, 22.12.2017