Franz-Josef Selig ist international einer der renommiertesten Sänger der Rollen des seriösen Bass-Fachs wie Gurnemanz, König Marke, Sarastro, Rocco, Osmin, Daland, Fiesco und Fasolt und an allen großen Opernhäusern der Welt (u. a. Bayerische Staatsoper, Wiener Staatsoper, Mailänder Scala, Teatro Real Madrid, die Pariser Opernhäuser bis zur Metropolitan Opera New York) sowie bei renommierten Festivals wie den Bayreuther, Baden Badener und Salzburger Festspielen und dem Festival d‘Aix-en-Provence zu Hause. Dabei waren und sind namhafte Orchester und Dirigenten seine Partner, darunter Sir Colin Davis, Christian Thielemann, Sir Simon Rattle, Marek Janowski, Zubin Mehta, Semyon Bychkov, Riccardo Muti, Yannick Nezét-Séguin, Antonio Pappano, Philippe Jordan, Daniel Harding und viele andere.

Der Künstler schloss zunächst an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln das Studium der Kirchenmusik ab, bevor er in die Hochschulklasse Gesang von Claudio Nicolai wechselte. Anfangs gehörte er sechs Jahre als Ensemblemitglied dem Essener Aalto-Theater an. Seither ist Franz-Josef Selig als freischaffender Sänger tätig.

Für 2020/21 stehen zahlreiche internationale Opernprojekte auf dem Programm: Tristan und Isolde unter Esa-Pekka Salonen in Los Angeles, eine Wiederaufnahme der Produktion Fidelio von Jürgen Flimm an der MET unter Chefdirigent Yannick Nezet-Seguin. Weitere Fidelio-Aufführungen unter Zubin Mehta in München, Pelleas et Melisande in Toulouse unter Leo Hussain, Parsifal in Tokio unter Marek Janowski, Tannhäuser unter David Afkham in Barcelona und eine Neuproduktion von Tristan und Isolde unter Sir Simon Rattle in Aix-en-Provence.

Zusätzlich zu seinen zahlreichen Konzert- und Opernengagements findet der Sänger Zeit für Liederabende, zuletzt mit Gerold Huber in London, Madrid, Kattowitz und Köln. Sein neues Liedprogramm mit Gerold Huber in Brüssel am Théâtre Royal de la Monnaie musste wegen des Corona-Virus abgesagt werden.

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