Franz-Josef Selig hat sich international als einer der renommiertesten Interpreten großer Basspartien etabliert. Regelmäßig ist er in den Rollen des Gurnemanz, König Marke, Sarastro, Rocco, Osmin, Daland, Fiesco und Fasolt an allen großen Opernhäusern der Welt (u. a. Bayerische Staatsoper, Wiener Staatsoper, Mailänder Scala, Teatro Real Madrid, die Pariser Opernhäuser bis zur Metropolitan Opera New York) und bei renommierten Festivals wie den Bayreuther, Baden Badener und Salzburger Festspielen sowie dem Festival d‘Aix-en-Provence zu Gast. Dabei sind namhafte Orchester und Dirigenten seine Partner, darunter Sir Colin Davis, James Levine, Christian Thielemann, Sir Simon Rattle, Marek Janowski, Semyon Bychkov, Riccardo Muti, Yannick Nezét-Séguin, Antonio Pappano, Philippe Jordan, Daniel Harding, Zubin Mehta und viele andere.

Der Bassist schloss zunächst an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln das Studium der Kirchenmusik ab, bevor er in die Hochschulklasse Gesang von Claudio Nicolai wechselte. Anfangs gehörte er sechs Jahre als Ensemblemitglied dem Essener Aalto-Theater an. Seither ist Franz-Josef Selig als freischaffender Sänger tätig.

In der Spielzeit 2018/19 ist Franz-Josef Selig unter anderem als Seneca in Monteverdis L’incoronazione di Poppea in der Staatsoper unter den Linden in Berlin zu erleben. Desweiteren verkörpert er den Marchese von Calatrava und Padre Guardianoin in einer Neuinszenierung von La forza del destino an der Oper Frankfurt sowie den König Marke (Wagner: Tristan und Isolde) in einer Neuinszenierung am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Auf der Konzertbühne ist Franz-Josef Selig zu Gast beim Bayerischen Rundfunk in München mit Mendelssohns Paulus unter Masaaki Suzuki, beim Konzerthausorchester in Berlin mit Missa solemnis unter der Leitung von Gijs Leenaars, beim WDR Sinfonieorchester in Köln mit Mozarts Requiem, geleitet von Dima Slobodeniouk sowie Schumanns Faust Szenen in Utrecht unter Markus Stenz.

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