Urlicht, der vierte Satz, brachte in seiner erhaben feierlichen Stimmung wieder ganz neue Farben. Anna Lucia Richter sang dieses Wunderhorn-Lied mit wundervollem Ton, schlicht im Ausdruck und zugleich mit ergreifender Tiefe. (…) ein musikalisches Bild von intensiver Schönheit, fern jeder falschen Sentimentalität.“
Christoph Wurzel, „Grandioses Klanggemälde: Bamberger faszinieren mit Mahler im Festspielhaus Baden-Baden“, bachtrack, 01.02.2022

„Anna Lucia Richter sang mit klarer, runder, gerade geführter Stimme überzeugend das Solo, sehr schön eingebettet in den zurückgenommenen Orchesterklang.“
Nike Luber, „Mitreißend und lebendig“, in: Badener Tagblatt, 31.01.2022

„Anna Lucia Richter, erst seit kurzem vom Sopran zum hellen, schlanken Mezzo geswitcht, singt ihr 'Urlicht' sehr geradlinig und versonnen den Worten nachhörend.“
Manuel Brug, „Positive Mahler-Ekstase mit lauter negativen Mitwirkenden: die mutige Tour der Bamberger Symphoniker ist in Baden-Baden zum guten Ende gekommen“, Brugs Klassiker, 29.01.2022

„Die ins Mezzo-Fach gewechselte Anna Lucia Richter setzte in ihrer gelungenen Gestaltung auf lebendiges Phrasieren, nicht auf bleischweres Pathos.“
Marion Eigl, „Packende Auferstehung im Konzerthaus“, in: Wiener Zeitung, 29.01.2022

"Der vierte Satz als 'Urlicht' war grandios von Anna Lucia Richter gesungen. Mit ihrem fundierten Mezzo brachte sie Mahlers Gefühlswelt herzerweichend zum Klingen. Wortdeutlich und hochmusikalisch stellte sie sich schon fast auf eine Stufe mit Christa Ludwig und Jessye Norman. Und der Maestro begleitete nicht nur, sondern schuf klanglich eine eigene Welt."
Herbert Hiess, "Auferstehung in trüben Zeiten", in: Klassik-begeistert.de, 27.01.2022

"Richter verfügt über eine in allen Registern betörend schöne, substanzreiche Stimme, die vom zartesten Hauch bis zum raumfüllenden Forte sämtliche Nuancen hervorzaubern kann. Sie kann Melodien verströmen lassen, aber auch delikates Parlando hintupfen. Zusammen mit subtilem Mienen- und Gestenspiel lässt sie in Kopf und Seele des Zuhörers die schönsten Bilder entstehen, so etwa im ‚Wanderer an den Mond‘, in ‚Frühlingsglaube‘ oder ‚Im Abendrot‘."
Mathias Nofze, „Anna Lucia Richter betört in allen Registern“, in: Generalanzeiger Bonn, 20.01.2022

"La distribution est couronnée par une Zerlina rayonnante, aussi en voix qu’en verve scénique, Anna Lucia Richter: elle seule crée l’événement ici."
Dominique Adrian, À Salzbourg, Le choc Don Giovanni, in: https://www.resmusica.com/2021/08/14/a-salzbourg-le-choc-don-giovanni/, 14. August 21

"Richters warmer Mezzo, ihr strömendes Legato, der lange Atem und die sinnlich-romantische Interpretation von „Rheinlegendchen“, „Wo die schönen Trompeten blasen“ oder vom metaphysischen „Urlicht“ erinnern an Modellaufnahmen mit der Jahrhundertsängerin Christa Ludwig. (...) Lupenreine Intonation, zarte Pinselstriche, Schattierungen, Spannung und dramatisch steigerndes Aufbäumen – alles vom Feinsten, bei der renommierten Liedersängerin, sondern ebenso bei den 40 Symphonikern auf der Bühne."
Michael-Georg Müller, "Hörgenuss auf Distanz-Sternzeichen-Konzert mit Dirigent Adam Fischer und Solistin Anna Lucia Richter im Stream", in: neue Rhein Zeitung Düsseldorf, 29.03.2021