Anna Lucia Richter entstammt einer großen Musikerfamilie. Als langjähriges Mitglied des Mädchenchores am Kölner Dom erhielt sie seit ihrem neunten Lebensjahr Gesangsunterricht bei ihrer Mutter Regina Dohmen. Im Anschluss daran wurde sie von Prof. Kurt Widmer in Basel ausgebildet und schloss ihr Gesangstudium mit Auszeichnung bei Frau Prof. Klesie Kelly-Moog an der Musikhochschule Köln ab. Weitere Anregungen erhielt sie von Margreet Honig, Edda Moser, Christoph Prégardien und Edith Wiens. Die Künstlerin gewann bereits zahlreiche internationale Preise, darunter der prestigereiche Borletti-Buitoni Trust Award.

Die aktuelle Saison steht ganz unter dem Stern von Mahlers 4. Symphonie: zum Auftakt beim Ravello Festival und den BBC Proms in London gemeinsam mit dem Budapest Festival Orchestra und Iván Fischer; beim NHK Symphony Orchestra unter Paavo Järvi in Tokio; mit Teodor Currentzis in Moskau, Madrid und Berlin und schließlich im Frühjahr 2019 mit dem London Symphony Orchestra unter Bernard Haitink im Londoner Barbican Centre und der Philharmonie de Paris.
Selbstverständlich rufen auch andere Konzertprojekte: Mit dieser Saison beginnt für Anna Lucia Richter eine dreijährige Residenz als "Junge Wilde" am Konzerthaus Dortmund: Den Auftakt gibt sie im Januar 2019 mit einem Schubert-Liederabend an der Seite von Gerold Huber. Mit dem Freiburger Barockorchester ist sie im Frühjahr in Stuttgart, Berlin und Freiburg mit Barock-Arien auf "Italienischer Reise“. Konzerte mit Giardino Armonico, dem Chor des Bayerischen Rundfunks und Giovanni Antonini (Haydns Schöpfung) führen sie im Mai nach München, Augsburg und Wien. Zum Kernrepertoire der Künstlerin zählt Johann Sebastian Bach: Ein Kammerkonzert mit Liedern aus Schemellis Gesangbuch, bereits auf CD (alpha) erschienen, führt sie diese Saison u. a. in die Philharmonie Essen und die Elbphilharmonie Hamburg.

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