… die guten Stimmen, die Sensibilität des Orchesters, dieses Mal überaus fein geleitet von Marc Piollet

Jan Brachmann: "Das Geheimnis der Berührung", in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 13.07.2021

 

Marc Piollet sorgt am Pult ohnehin für einen sehr nuancierten Umgang (nicht nur) mit der Dynamik. Man hört wunderbar ausgearbeitete solistische Passagen und eine ideale Balance zwischen Ausdrucksdezenz und großem Gefühl.

Susanne Benda: "Liebestod im roten Blütenmeer", in: Stuttgarter Zeitung, 13.07.2021

 

After a flawless overture, conductor Marc Piollet led the Cincinnati Symphony Orchestra with great style, giving the singers all the room in the world to do their work and keeping the complex finales of Acts II and IV under complete control.

Rafael de Acha: "Cincinnati Opera opens 99th season with charming Figaro", in: Seen and Heard international, 14.06.2019

 

Conductor Marc Piollet energized the orchestra by drawing out the marvelous instrumental lines and dynamic contrasts throughout, as well as providing sensitive support for the vocalists.

Anne Arenstein: "Cincinnati Opera's 'The Marriage of Figaro' brings the wit", in: City Beat, 14.06.2019

 

Die Klangflächen, die diese Nachtstimmung evozieren, geht das Orchester unter der Leitung von Marc Piollet in schwelgerischem Ton an. Vor allem der Schluss mit dem Gesang der allmählich erwachenden Vögel wird mit großem Gespür für Dynamik und Klangfarben umgesetzt.

Elias Pietsch: "Sound der Städte", in: Der Tagesspiegel, 16.04.2019

 

Auch das Orchester brilliert unter Marc Piollet in seiner Feinabstimmung sowohl innerhalb des Grabens als auch in Proportion zu den Sängern.

Katharina Hirschmann: "Schiffsbauch und Schattenspiel in der Wiener Volksoper", in: Wiener Zeitung, 11.03.2019

 

Herzhaft Marc Piollet und das Volksopernorchester: Es waren Intensität und Dringlichkeit zu spüren. Die Sänger […] gingen in den heftigen Orchesterfluten dennoch nie unter.

Ljubisa Tosic: "Fliegender Holländer‘: Vokales Aquaplaning auf dem Meer", in: Der Standard, 11.03.2019

 

Wie man als Dirigent Kontraste hörbar machen und effektvoll Klangwelten durchschreiten kann, hat der französische Dirigent Marc Piollet schon im Mai gezeigt, als er am Pult der Philharmoniker in den "Planeten" von Holst eingesprungen ist. Das nur siebenminütige Martinů-Werk machte der 56-Jährige zu einem dichten, empathischen Requiem für die Opfer des Terroraktes und lichtete den Trauerflor behutsam mit Klängen der Hoffnung auf.

Julia Gaß: "Auf Trauermusik folgten Klänge der Hoffnung", in: WAZ, 13.12.2018

 

Auch musikalisch hat der Abend Extraklasse: Marc Piollet lässt im Graben äußerste Präzision walten, Strawinsky klingt scharfkantig und moussiert in vitalem Pulsschlag, Ravels Farben schillern verführerisch, wabern nie ins Suppige, sondern wahren schönste französische clarté. Großer Applaus.
Regine Müller: „Oper im Rausch der Bilder“, in: RP Kultur, 10.03.2018