Michael Nagy

Bariton

Der in Stuttgart geborene Bariton mit ungarischen Wurzeln begann seine musikalische Laufbahn bei den Stuttgarter Hymnus-Chorknaben, studierte Gesang, Liedgestaltung und Dirigieren bei Rudolf Piernay, Irwin Gage und Klaus Arp in Mannheim und Saarbrücken. In Meisterkursen erhielt er wichtige Impulse durch Charles Spencer, Cornelius Reid und Rudolf Piernay, der ihn bis heute begleitet.

Wichtige Repertoire-Partien wie Papageno (Zauberflöte), Guglielmo (Così fan tutte), Graf (Le nozze di Figaro), Wolfram (Tannhäuser), Valentin (Faust), Jeletzki (Pique Dame), Marcello (La Bohème), Albert (Werther), Frank/Fritz (Die tote Stadt), Dr. Falke (Die Fledermaus) konnte er an den beiden ehemaligen Stammhäusern, der Komischen Oper Berlin und der Oper Frankfurt, ebenso erarbeiten wie die Titelpartie in Brittens Owen Wingrave oder Jason in Reimanns Medea. Diesen beiden Häusern bleibt er auch weiterhin verbunden, nach Frankfurt kehrte er als Spielmann (Humperdinck: Die Königskinder) und nach Berlin jüngst als Graf Tamare in Schrekers Die Gezeichneten zurück.

Inzwischen ist Michael Nagy nicht nur an den wichtigen Bühnen der Welt zu Hause, er entwickelt sich auch fachlich kontinuierlich weiter: von Wolfram im Tannhäuser (Bayreuther Festspiele) über Hans Heiling in H. Marschner gleichnamiger Oper am Theater an der Wien und Stolzius in Zimmermanns Die Soldaten (ein herausragender Erfolg unter K. Petrenko an der Bayerischen Staatsoper), den Kurwenal (Tristan und Isolde) in Baden-Baden und Berlin unter Simon Rattle bis zu Dallapiccolas Il Prigioniero in Hamburg und der Uraufführung von Andrea Lorenzo Scartazzinis Oper Edward II in Berlin.

Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit dem KünstlerSekretariat am Gasteig. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.