Der Bassbariton Hanno Müller-Brachmann arbeitet weltweit als Lied-, Konzert- und Opernsänger mit vielen der prägendsten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit.

Drei erste Preise standen am Beginn seines beruflichen Weges, worauf Daniel Barenboim ihn noch während des Studiums in das Ensemble der Berliner Staatsoper „Unter den Linden“ engagierte, dem der Sänger dreizehn Jahre angehörte.

Hier konnte er die großen Mozartpartien seines Faches singen, aber auch Kaspar (Freischütz), Amfortas (Parsifal), Escamillo (Carmen), Banquo (Macbeth) oder Golaud (Pelléas et Mélisande). Eliott Carters Oper „What next?“ (unter Daniel Barenboim) und Pascal Dusapins Oper „Faust“ (unter Michael Boder) brachte er mit der Staatskapelle Berlin zur Uraufführung. Weitere wichtige Dirigenten waren dort für ihn Michael Gielen, René Jacobs, Sebastian Weigle, Gustavo Dudamel, Pierre Boulez und Philippe Jordan.

Außerdem präsentierte er sich hier in jeder Spielzeit mit einem neuen Liedprogramm. Daniel Barenboim, Burkhard Kehring, Philippe Jordan sowie Hendrik Heilmann waren dabei seine Klavierpartner.

Unter Barenboim debütierte er bei den Berliner Philharmonikern und dem Chicago Symphony Orchestra und unternahm Gastspiele nach Madrid, Sevilla und Tokio.

Daneben gastierte er an den Staatsopern in Wien, Hamburg, München, in San Francisco und am Theater an der Wien. In Cleveland sang er unter Franz Welser-Möst  „Golaud“ und „Musiklehrer“ (Ariadne auf Naxos).

In Modena hörte man ihn als „Papageno“ in Mozarts Zauberflöte unter Claudio Abbado.

Ein Mitschnitt der Deutschen Grammophon Gesellschaft dieser Produktion wurde mit dem Gramophone Award für die beste Operneinspielung des Jahres 2006 ausgezeichnet.

Die jüngste Auszeichnung seiner umfangreichen und teilweise preisgekrönten Diskographie war der Opus Klassik 2018 für Lieder von Rudi Stephan (Sony).

Musikalische Höhepunkte als Konzertsänger erlebte der Bassbariton auf Europa-Tourneen unter Philippe Herreweghe, Sir Simon Rattle, Iván Fischer oder Kurt Masur.

Unter Bernard Haitink debütierte er an der Mailänder Scala und eröffnete mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks in Haydns „Schöpfung“ die Salzburger

Festspiele 2014. Unter Mariss Jansons hob er 2017 mit diesem Orchester die „Requiem-Strophen“ von Wolfgang Rihm aus der Taufe. 2022 wird er beim SO des BR orchestrierte Lieder von Hugo Wolf unter Iván Fischer interpretieren.

Als Liedsänger war er in der Londoner Wigmore Hall, dem Wiener Konzerthaus, in Tokio und bei Festspielen in Edinburgh, Schwarzenberg, Hitzacker, Schleswig-Holstein etc. zu erleben.

Seit 2011 lehrt Hanno Müller-Brachmann als Professor für Gesang an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Außerdem ist er Juror internationaler Wettbewerbe oder der Studienstiftung des deutschen Volkes.

Er war Vorsitzender des „Bundeswettbewerb Gesang“ und steht heute dem Kinder- und Jugendchor „Cantus Juvenum Karlsruhe“ e.V. in dieser Funktion zur Verfügung, weil er davon überzeugt ist, dass die Förderung und Pflege des Nachwuchses für unsere Kulturnation von wesentlicher Bedeutung ist.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website des Künstlers: www.mueller-brachmann.de

Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit dem KünstlerSekretariat am Gasteig. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.