I have known Felix for many years now and I'm proud to see how he has developed his talent.
I'm happy to have him as my assistant conductor in Zurich. Felix is a very good conductor with a strong musicality and skill.
He will have a bright future ahead of him.

-Paavo Järvi-


Mit dem „Prix Young Artist of the Year“ wird Felix Mildenberger als erster Dirigent von der Gabler-Stiftung beim diesjährigen Festival der Nationen ausgezeichnet. 

Feinfühlig, vielseitig und höchst musikalisch – das sind nur einige der Charakteristika, die Felix Mildenberger als Dirigent auszeichnen. Orchester schätzen an ihm die tiefe Ernsthaftigkeit im Umgang mit der Musik, seine große Musikalität, verbunden mit seinem feinen Wesen. So auch das London Symphony Orchestra, bei dem Felix Mildenberger seit seinem Gewinn des letzten Donatella Flick LSO Conducting Competition 2018 als „Assistant Conductor“ von Sir Simon Rattle, François Xavier Roth, Gianandrea Noseda u.a. tätig ist und selbst Konzerte dirigiert. Im Jahr zuvor war er zweiter Preisträger beim 12. Cadaqués Orchestra International Conducting Competition in Spanien. Beide gehören zu den renommiertesten Wettbewerben für junge Dirigenten. Zudem war er Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats sowie der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung. Vor seiner Position als „Assistant Conductor“ von Paavo Järvi beim Tonhalle-Orchester Zürich, arbeitete er zwei Jahre lang als Assistent von Emmanuel Krivine beim Orchestre National de France. Seit 2014 ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des von ihm mitgegründeten Symphonieorchester Crescendo Freiburg.

Zu den Höhepunkten der Saison 2020/21 gehören seine Debüts bei der Kammerphilharmonie Bremen, dem SWR Radio-Sinfonieorchester, dem Musikkollegium Winterthur und das Neujahrskonzert mit dem hr-Sinfonieorchester. Erstmals zu Gast ist er beim Aarhus Symfoniorkester, den Stuttgarter Philharmonikern, der Opéra National de Lorraine, dem Orchestra Leonore Pistoia und der Real Filharmonia di Galicia. Wiedereinladungen bringen ihn u.a. zurück zum Tonhalleorchester Zürich, zum St. Petersburg State Capella Symphony Orchestra, zu den Belgrader Philharmonikern, zur Filarmonica Teatro Regio Torino und zum Orchestre National des Pays de la Loire. Er arbeitet zudem mit dem Danish National Symphony Orchestra und wird Jukka-Pekka Saraste im Rahmen der Lear-Produktion von Aribert Reimann an der Bayerischen Staatsoper assistieren.

Schon jetzt arbeitet er mit vielen Orchestern auf nationaler und internationaler Ebene. Dazu gehören neben dem Orchestre National de France und dem London Symphony Orchestra, das Folkwang Kammerorchester Essen, die Nürnberger Symphoniker, die Bremer Philharmoniker, das Nagoya Philharmonic Orchestra, das Orquesta Sinfónica de Tenerife u.a. Dirigate der vergangenen Saison führten Felix Mildenberger u.a. zum Orchestre National de Lille, zum Ensemble Modern und zur Salzburger Mozartwoche. Das Royal Concertgebouw Orchestra lud ihn erneut als Cover Conductor ein, zunächst zur Zusammenarbeit mit Bernard Haitink, danach mit Mariss Jansons.

Felix Mildenberger war Assistent bei Opernproduktionen am Aspen Opera Center, sowie im Rahmen der Académie Lyrique in Rochefort und dirigierte Konzerte im Rahmen des Impuls Festivals für Neue Musik. 2016 und 2017 erhielt er Stipendien des Aspen Music Festivals, um als „Conducting Fellow“ an der renommierten American Academy of Conducting at Aspen teilzunehmen. Dort studierte er u.a. bei Robert Spano, Markus Stenz, Hugh Wolff, Michael Stern, Patrick Summers, Larry Rachleff, Johannes Debus und wurde mit dem „Robert Spano Conductor Prize“ ausgezeichnet. 

Felix Mildenberger, geboren 1990, begann seine musikalische Ausbildung in den Fächern Violine, Viola und Klavier und studierte 2011-2015 Orchesterleitung in Freiburg und Wien. Zu seinen Lehrern zählen Prof. Lutz Köhler, Gerhard Markson, Prof. Mark Stringer, Prof. Scott Sandmeier, Massimiliano Matesic und Alexander Burda. Zudem studierte er bei Paavo Järvi, Bernard Haitink, David Zinman, Neeme Järvi, Leonid Grin, Prof. Nicolás Pasquet, Prof. Johannes Schlaefli u.a. in Meisterkursen sowie im Rahmen des Dirigentenforums bei John Carewe, Gabriel Feltz, Marko Letonja und Marc Piollet. Von 2015 bis 2017 lehrte er als Dozent für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Freiburg und während der Mozartwoche 2020 leitete er einen Meisterkurs für junge Dirigentinnen und Dirigenten an der Universität Mozarteum Salzburg.