Feinfühlig, vielseitig und höchst musikalisch – das sind nur einige der Charakteristika, die Felix Mildenberger als Dirigent auszeichnen. Orchester schätzen an ihm die tiefe Ernsthaftigkeit im Umgangmit der Musik, seine große Musikalität, verbunden mit seinem feinen Wesen. So auch das London Symphony Orchestra, bei dem Felix Mildenberger seit seinem Gewinn des letzten Donatella Flick LSO Conducting Competition 2018 als „Assistant Conductor“ von Sir Simon Rattle, François Xavier Roth, Gianandrea Noseda u.a. tätig ist und selbst Konzerte dirigiert. Im Jahr zuvor war er zweiter Preisträger beim 12. Cadaqués Orchestra International Conducting Competition in Spanien. Beide gehören zu den renommiertesten Wettbewerben für junge Dirigenten. Zudem ist er Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats sowie der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung.

Zur Saison 2019/20 folgt er zudem Paavo Järvi als „Assistant Conductor“ zum Tonhalle-Orchester Zürich. Zuvor war er zwei Jahre lang Assistent von Emmanuel Krivine beim Orchestre National de France. Seit 2014 ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des von ihm mitgegründeten Symphonieorchester Crescendo Freiburg.

In der Saison 2019/20 wird Felix Mildenberger beim Orchestre National de Lille, beim Tonhalle-OrchesterZürich, beim Ensemble Modern, bei der Hamburger Camerata, bei der Salzburger Mozartwoche, beim Aarhus Symfoniorkester u.a. debütieren und Wiedereinladungen durch das Belgrade Philharmonic Orchestra, das St. Petersburg State Capella Symphony Orchestra u.a. folgen. Zudem lädt ihn das Royal Concertgebouw Orchestra erneut als Cover Conductor ein, nach Zusammenarbeit mit Bernard Haitink diesmal für Mariss Jansons.

Schon jetzt arbeitet er mit vielen Orchestern auf nationaler und internationaler Ebene. Dazu gehören neben dem Orchestre National de France und dem London Symphony Orchestra das hr-Sinfonieorchester, das Folkwang Kammerorchester Essen, die Nürnberger Symphoniker, die Bremer Philharmoniker, die Filarmonica Teatro Regio Torino, das Nagoya Philharmonic Orchestra, das Orquestrade Cadaqués, das Orquesta Sinfónica de Tenerife, das Orchestre National des Pays de la Loire, das Belgrade Philharmonic Orchestra u.a. Im September 2018 sprang er kurzfristig für den erkrankten Augustin Dumay beim Kansai PhilharmonicOrchestra in Japan ein.

Felix Mildenberger war Assistent bei Opernproduktionen am Aspen Opera Center, sowie im Rahmen der Académie Lyrique in Rochefort und dirigierte Konzerte im Rahmen des Impuls Festivals für Neue Musik.2016 und 2017 erhielt er Stipendien des Aspen Music Festivals, um als „Conducting Fellow“ an derrenommierten American Academy of Conducting at Aspen teilzunehmen. Dort studierte er u.a. beiRobert Spano, Markus Stenz, Hugh Wolff, Michael Stern, Patrick Summers, Larry Rachleff, Johannes Debus und wurde mit dem „Robert Spano Conductor Prize“ ausgezeichnet.

Felix Mildenberger, geboren 1990, begann seine musikalische Ausbildung in den Fächern Violine, Viola und Klavier und studierte 2011-2015 Orchesterleitung in Freiburg und Wien. Zu seinen Lehrern zählen Prof. Lutz Köhler, Gerhard Markson, Prof. Mark Stringer, Prof. Scott Sandmeier, Massimiliano Matesic und Alexander Burda. Zudem studierte er bei Paavo Järvi, Bernard Haitink, David Zinman, Neeme Järvi,Leonid Grin, Prof. Nicolás Pasquet, Prof. Johannes Schlaefli u.a. in Meisterkursen, sowie im Rahmen des Dirigentenforums bei John Carewe, Gabriel Feltz, Marko Letonja und Marc Piollet. Von 2015 bis 2017 lehrte er als Dozent für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Freiburg.