Felix Mildenberger wird aktuell mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. Im November 2018 gewann er die renommierte Donatella Flick LSO Conducting Competition in London und ist seither „Assistant Conductor“ des London Symphony Orchestra. Seit 2017 hat er die gleiche Position auch beim Orchestre National de France inne. Dadurch arbeitet er eng mit Sir Simon Rattle, François-Xavier Roth, Gianandrea Noseda, Emmanuel Krivine u.a. zusammen und dirigiert selbst zahlreiche Konzerte. Zur Saison 2019/20 folgt er zudem Paavo Järvi als „Assistant Conductor“ zum Tonhalle-Orchester Zürich.

2017 gewann er den 2. Preis bei der 12. Cadaqués Orchestra International Conducting Competition in Spanien, sowie 2016 den „Robert Spano Conductor Prize“ des Aspen Music Festivals in Colorado, USA. Seit 2014 ist er Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des von ihm mitgegründeten Symphonieorchester Crescendo Freiburg und seit 2017 Stipendiat des Dirigentenforums des Deutschen Musikrats sowie der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung. Von 2015 bis 2017 lehrte er als Dozent für Orchesterleitung an der Hochschule für Musik Freiburg.

Schon jetzt arbeitet er mit vielen Orchestern auf nationaler und internationaler Ebene. Dazu gehören neben dem Orchestre National de France und dem London Symphony Orchestra das hr-Sinfonieorchester, das Orquestra de Cadaqués, das Orquesta Sinfónica de Tenerife, das Belgrade Philharmonic Orchestra, die Staatskapelle Halle, die Thüringer Symphoniker, die Nürnberger Symphoniker, die Heidelberger Philharmoniker u.a.

In der laufenden Saison debütiert er beim Nagoya Philharmonic Orchestra, beim St.Petersburg State Capella Symphony Orchestra, bei den Magdeburger Philharmonikern, bei der Filarmonica Teatro Regio Torino, beim Orchestre National des Pays de la Loire, bei den Bremer Philharmonikern und beim Folkwang Kammerorchester Essen. Im September 2018 sprang er kurzfristig für den erkrankten Augustin Dumay beim Kansai Philharmonic Orchestra in Japan ein. Zudem lud ihn das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam als Assistant and Cover Conductor für Bernard Haitink ein.
In der Saison 2019/20 wird er beim Orchestre National de Lille, beim Tonhalle-Orchester Zürich, beim Ensemble Modern, bei der Hamburger Camerata, bei der Salzburger Mozartwoche, beim Aarhus Symfoniorkester u.a. debütieren und zudem Wiedereinladungen durch das Belgrade Philharmonic Orchestra, das St. Petersburg State Capella Symphony Orchestra u.a. folgen. Im Rahmen seiner Assistenzen wird er darüberhinaus weiterhin eng mit dem London Symphony Orchestra und dem Tonhalle-Orchester Zürich arbeiten.

Felix Mildenberger war Assistent bei Opernproduktionen am Aspen Opera Center, sowie im Rahmen der Académie Lyrique in Rochefort und dirigierte Konzerte im Rahmen des Impuls Festivals für Neue Musik. 2016 und 2017 erhielt er Stipendien des Aspen Music Festivals, um als „Conducting Fellow“ an der renommierten American Academy of Conducting at Aspen teilzunehmen. Dort studierte er u.a. bei Robert Spano, Markus Stenz, Hugh Wolff, Michael Stern, Patrick Summers, Larry Rachleff, Johannes Debus und dirigierte zahlreiche Konzerte.

Felix Mildenberger, geboren 1990, begann seine musikalische Ausbildung in den Fächern Violine, Viola und Klavier und studierte 2011-2015 Orchesterleitung in Freiburg und Wien. Zu seinen Lehrern zählen Prof. Lutz Köhler, Gerhard Markson, Prof. Mark Stringer, Prof. Scott Sandmeier, Massimiliano Matesic und Alexander Burda. Zudem studierte er bei Paavo Järvi, Bernard Haitink, David Zinman, Neeme Järvi, Leonid Grin, Prof. Nicolás Pasquet, Prof. Johannes Schlaefli u.a. in Meisterkursen, sowie im Rahmen des Dirigentenforums bei John Carewe, Gabriel Feltz, Oliver Weder und Marc Piollet. Felix Mildenberger war Träger des Deutschlandstipendiums 2013/14 und 2014/15 sowie Stipendiat der Dr.-Leo-Ricker-Stiftung.