Während seiner Studienzeit bei Paul Kuen und Raimund Grumbach besuchte Christian Gerhaher an der Münchner Hochschule für Musik die Opernschule und studierte dort zusammen mit Gerold Huber Liedgesang bei Friedemann Berger. Neben einem Medizinstudium rundete er seine stimmliche Ausbildung in Meisterkursen bei Dietrich Fischer-Dieskau, Elisabeth Schwarzkopf und Inge Borkh ab. Derzeit unterrichtet Christian Gerhaher selbst gelegentlich in ausgesuchten Meisterklassen, er ist Bayerischer Kammersänger, Honorarprofessor der Münchner Hochschule für Musik und Theater sowie Träger des Bayerischen Maximiliansordens für Wissenschaft und Kunst.

Gemeinsam mit seinem festen Klavierpartner Gerold Huber widmet er sich nun seit 30 Jahren der Liedinterpretation – in Konzerten, in Aufnahmen und im Unterrichten, und seit vielen Jahren ausgezeichnet mit bedeutenden Preisen. Das Liedduo ist auf den Bühnen der internationalen Liedzentren zuhause: In den New Yorker Sälen, im Concertgebouw Amsterdam, in der Kölner und Berliner Philharmonie, in der Pariser Cité de la musique. Besonders häufig Gast sind sie im Wiener Konzerthaus und im Madrider Teatro de la Zarzuela; wie auch in der Londoner Wigmore Hall – dort und im Wiener Musikverein war Christian Gerhaher in den vergangenen Jahren Artist in residence. Außerdem tritt Christian Gerhaher regelmäßig beim Rheingau Musik Festival, bei den Londoner Proms, den Salzburger Festspielen, dem Edinburgh und dem Lucerne Festival auf.
Auch in dieser Saison stellt für Gerold Huber und Christian Gerhaher die Aufnahme sämtlicher Lieder Robert Schumanns den Mittelpunkt ihrer Arbeit dar. Zum Saisonauftakt stehen allerdings Schuberts Zyklus Schwanengesang und im Spätherbst sieben Abende mit Liedern von Wolf, Schubert, Berg und insbesondere mit Wolfgang Rihms Tasso-Gedanken (Uraufführung in Weimar) auf dem Programm.

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