Ray Chen

Geige

"Im halsbrecherischen letzten Satz, der mit greller und jokoser Folkloristik manchen jüngeren Geiger zu einem als wild missverstandenen Säbeln und Hobeln verführt, konnte es sich Chen leisten, ein Finger- und Bogenballett zu exerzieren, das an Leichtigkeit und Prägnanz schwerlich zu überbieten war. Kein Klang-Schweiß, kein krachendes Ungefähr, sondern präziseste Figur, wie sie dem Artisten Tschaikowsky ansteht. Und von einem Könner wie Chen beherrscht wird."
: "Giftige Süßigkeit“, in: Frankfurter Rundschau, 26. März 2018

 

"Die absolute technische Souveränität von Ray Chen lässt noch hochvirtuose Passagen als Teil eines Ausdrucksspektrums erscheinen, das nicht mühsam erkämpft, sondern spielerisch erschlossen wird. Dabei nimmt sich Ray Chen, in guter Abstimmung mit dem Orchester, auf den lyrischen Inseln des Werks viel Zeit für das Aussingen des Soloparts und zeigt gerade im Finale eine rasante Bogentechnik."
Volker Milch: "Im Auftaktkonzert der Reihe „Wiesbaden Musik“ springt Ray Chen für den Geiger David Garrett ein", in: Wiesbadener Kurier, März 2018

 

“Ray Chen is a paradox: the epitome of cool, yet a man with a zany, anarchic and public sense of humour, combined in a world-class violin virtuoso with a technique of fire and ice.”
Barney Zwartz: "Ray Chen: The Armani-sponsored virtuoso violinist who is a social media star”, in: The Sydney Morning Herald, 27. Oktober 2017

 

“Chen is that rara avis among rising classical stars, a superlative virtuoso who also happens to be a thoroughgoing artist.”
John von Rhein: “Fiddle virtuoso, choral rarity lend cachet to Ravinia, Grant Park shows”, in: Chicago Tribune, 30. Juli 2017

 

“Chen crashes through any supposed barriers erected around classical music with his playing.”
James Chute: “Chen and symphony energizing”, in: San Diego Union Tribune, 15. Mai 2015