Ray Chen

Geige

Geboren in Taiwan und aufgewachsen in Australien wurde Ray Chen mit 15 Jahren am Curtis Institute of Music aufgenommen, wo er bei Aaron Rosand studierte und von „Young Concert Artists“ gefördert wurde. Seit er 2008 beim Yehudi Menuhin Wettbewerb und 2009 beim Queen Elisabeth Wettbewerb jeweils den ersten Preis und damit internationale Aufmerksamkeit errang, hat er sich als Künstler in Europa, Asien, in den USA und in seiner australischen Heimat sowohl mit großen Konzertauftritten als auch mit Aufnahmen etabliert. “One to watch“ - so beschreiben ihn die Fachmagazine The Strad und Grammophone.

Ray Chen ist mit bedeutenden Orchestern aufgetreten, darunter das London Philharmonic Orchestra, das National Symphony Orchestra, das Gewandhausorchester Leipzig, die Münchner Philharmoniker, die Filarmonica della Scala, das Orchestra dell‘ Accademia Nazionale di Santa Cecilia, Los Angeles Philharmonic und das Pittsburgh Symphony Orchestra. 2018/2019 folgen Konzerte u.a. mit dem SWR Symphonieorchester, dem San Francisco Symphony Orchestra und dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Er arbeitet mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Vladimir Jurowski, Sakari Oramo, Manfred Honeck, Daniele Gatti, Kirill Petrenko, Krystof Urbanski, Juraj Valcuha und vielen anderen. Von 2012 - 2015 war er Residenzkünstler am Konzerthaus Dortmund und ist in der Saison 2017/2018 „Artist im Focus“ beim Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin.

Seit 2017 ist Ray Chen bei Decca Classics unter Vertrag und brachte im Juni 2018 seine CD „The Golden Age“ heraus, als Fortsetzung seiner drei in den Medien gefeierten Alben bei SONY. Er spielt die „Joachim“-Stradivari von 1715, eine Leihgabe der Nippon Music Foundation. Dieses Instrument war einst im Besitz des berühmten ungarischen Geigers Joseph Joachim (1831-1907).

Ray Chen hat als Geiger das Bild des klassischen Musikers im 21. Jahrhundert neu definiert. Seine Präsenz in den sozialen Medien macht Ray Chen zum Pionier in Bezug auf den digitalen Austausch mit dem Publikum. Mit einem medialen Auftritt, der das klassische Publikum begeistert und inspiriert, und seinen umfangreichen Social-Media-Aktivitäten erreicht er Millionen von Zuhörern und Followern und damit auch ganz neues und junges Publikum rund um den Globus. Engagements bei den namhaftesten Orchestern und Einladungen in Konzertsäle weltweit gehen damit einher.

Eine langjährige Kooperation verbindet ihn mit Giorgio Armani, der das Cover seines Mozartalbums mit Christoph Eschenbach gestaltete. Er tritt bei großen Medienevents auf, beispielsweise am französischen Nationalfeiertag (live mit 800.000 Zuhörern), anlässlich der Nobelpreisverleihung in Stockholm und bei den BBC Proms.

Er engagiert sich sehr stark für Education und inspiriert Musikstudenten mit einer Serie selbstproduzierter Videos, die Comedy und Musik kombinieren.

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