Ray Chen hat als Geiger das Bild des klassischen Musikers im 21. Jahrhundert neu definiert. Mit seiner medialen Präsenz inspiriert er das klassische Publikum und erreicht Millionen von Zuhörern und Followern rund um den Globus. Engagements bei den namhaftesten Orchestern und Einladungen in Konzertsäle weltweit gehen damit einher.

Geboren in Taiwan und aufgewachsen in Australien wurde Ray Chen mit 15 Jahren am Curtis Institute of Music aufgenommen, wo er bei Aaron Rosand studierte und von „Young Concert Artists“ gefördert wurde. Seit er 2008 beim Yehudi Menuhin Wettbewerb und 2009 beim Queen Elisabeth Wettbewerb jeweils den ersten Preis und damit internationale Aufmerksamkeit errang, hat er sich als Künstler in Europa, Asien, in den USA und in seiner australischen Heimat sowohl mit großen Konzertauftritten als auch mit Aufnahmen etabliert. Als „one to watch“ von den Fachmagazinen The Strad und Grammophone beschrieben, tritt er bei großen Medienevents, wie am französischen Nationalfeiertag (live mit 800.000 Zuhörern), anlässlich der Nobelpreisverleihung in Stockholm und bei den BBC Proms auf. Darüberhinaus hat ihn das Forbes Magazin in die Liste der „30 most influential Asians under 30“ aufgenommen. Eine langjährige Kooperation verbindet ihn mit Giorgio Armani, der das Cover seines Mozartalbums mit Christoph Eschenbach gestaltete.

Ray Chen ist mit bedeutenden Orchestern aufgetreten, darunter das London Philharmonic Orchestra, das Los Angeles Philharmonic, das National Symphony Orchestra, das Pittsburgh Symphony Orchestra, das Gewandhausorchester Leipzig, die Münchner Philharmoniker, die Bamberger Symphoniker, das WDR Sinfonieorchester, die Filarmonica della Scala und das Orchestra dell‘ Accademia Nazionale di Santa Cecilia. Er arbeitet mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Vladimir Jurowski, Sakari Oramo, Manfred Honeck, Daniele Gatti, Kirill Petrenko, Krystof Urbanski, Juraj Valcuha und vielen anderen.

Seit 2017 ist Ray Chen bei Decca Classics unter Vertrag und brachte im Juni 2018 seine CD The Golden Age heraus, als Fortsetzung seiner drei in den Medien gefeierten Alben bei SONY.

Er spielt die „Joachim“-Stradivari von 1715, eine Leihgabe der Nippon Music Foundation. Dieses Instrument war einst im Besitz des berühmten ungarischen Geigers Joseph Joachim (1831–1907).

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