„Ins Zentrum zwischen diese Mozart-Werke war die wunderbar innige Szene „Arianna a Naxos“ von Haydn gestellt, von Juliane Banse mit großartig warmer und schöner Tongebung gesungen und überaus differenziert vom Orchester begleitet.“

Gunter Duvenbeck, „Haydn und Mozart vom Feinsten“, in: Kölnische Rundschau, 12.10.2020

"Glanzpunkt des Konzertes war der Auftritt von Juliane Banse in der Haydn-Kantate. Hier die Spannung und Intensität über je zwei Arioso-Rezitative und Arien zu halten, ist genauso schwer wie die Gestaltung des Gegensatzes von entsandungsvoller Schwermut und loderndem Aufbegehren in der Seele einer Verlassenen. All dies gelang indes vorzüglich. Banse verfügt souverän über die geforderte Stil- und Ausdrucksbreite, sie bringt das Werk angemessen in Theaternähe, verletzt dabei aber nie das "klassische" Dekor."

Markus Schwering, "Nach dem langen Darben muss sich das Ensemble erst berappeln", in: Kölner Stadt Anzeiger, 12.10.2020

"Dabei war es in erster Linie das tiefe Register, mit dem Juliane Banse zu beeindrucken wusste. Erstaunlich auch, wie diese ihre meist aus dem Pianissimo angesetzten Töne trugen, zunächst mit dem Klang des kleinen Orchesterapparats hinter ihr verschmolzen, um dann doch die Szene zu dominieren. (...) Dafür entstanden umso eindrucksvollere Stimmungsbilder, intensiv und farbenreich."

Gordian Beck, "Ein Herbstgemälde, ganz in Pastell", Wesendonck-Lieder, Richard Wagner, in: https://www.zeitfuerkultur.de/2020/10/23/ein-herbstgem%C3%A4lde-ganz-in-pastell/, 23.10.2020

"Die Sopranistin gestaltete mit ihrer ungemein kraftvollen und modulationsreichen Stimme eine fesselnde Spannbreite von Befindlichkeiten – wirkungsreich umsponnen von der Musik des Nonetts – eine geradezu symbiotische Verbindung von Wort, Gesang und Klang."

Ina Wagner, "Volles Programm, fast leerer Saal," Wesendonck-Lieder, Richard Wagner, in: Emdener Zeitung, 17.10.2020

"Juliane Banse likes to move with her voice. That should be a given for a classical music vocalist, but Banse doesn’t just want to evoke emotion among the members of her audience; she also likes to shake a leg herself."

Barry Davis, " Juliane Banse's moving song will evoke audience emotions. German opera singer graces the YMCA in Jerusalem for its 2020 Winter Mini Festival.", in: The Jerusalem Post, 04.02.2020

"Und die an Webern erinnernde aphoristische Kürze führte geradewegs zu Alban Berg und den drei Bruchstücken aus ´Wozzeck´ mit der exzellenten Juliane Banse (Sopran), deren Vielseitigkeit der kecken Entzückung über den schneidigen Tambourmajor ebenso gerecht wurde wie dem nichts von der Tragödie ahnenenden ´Hopp, hopp´ des Knaben. Das war große Oper!"

Klaus Albrecht,"Große Oper im Miniatur-Gewand", in: Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 07.11.2019

"Man darf die Künstlerin als Inkarnation der Johanna bezeichnen: jugendlich schlanke Erscheinung, blühende Stimme, enorme szenische Präsenz."

Christoph Zimmermann, "Köln/Staatenhaus: Jeanne d'Arc von Walter Braunfels", in: Online Merker https://onlinemerker.com/koeln-staatenhaus-jeanne-darc-von-walter-braunfels-wiederaufnahme/, 28.04.2019

"Enfin, on retrouve avec bonheur le soprano Juliane Banse, déjà appréciée en Jeanne au Salzburger Festspiele : voilà une incarnation engagée dans le drame sacrée, par-delà l’incohérence de la mise en scène, avec une sensibilité saisissante et une musicalité inouïe."
"Szenen aus dem Leben der Heiligen Johanna", in: Anaclase, 20.04.2019

„Banse singt und interpretiert sensationell, mit unnachahmlicher Tiefe des Ausdrucks. Die gesamte Skala vom zarten Hauch bis zum dramatischen Auftrumpfen steht ihr wie selbstverständlich zur Verfügung. Schönheit, Stimmigkeit und Wahrheit der Gestaltung sind ineinander verwoben. (…) Eine exemplarische Aufnahme; ein Präzedenzfall.“

Gerhard Persché: „Hindemith: Das Marienleben“, in: Fono Forum, CD des Monats, September 2018