Wenige Künstler ihrer Generation sind auf so vielen Gebieten mit verschiedenstem Repertoire so erfolgreich wie die Sopranistin Juliane Banse. Ihr Opernrepertoire reicht von der Feldmarschallin, Figaro-Gräfin, Fiordiligi, Donna Elvira, Vitellia über Genoveva, Leonore, Tatjana, Arabella bis hin zu Grete (Schrekers Der ferne Klang). Ihren künstlerischen Durchbruch erlangte sie bereits 20-jährig als Pamina an der Komischen Oper Berlin in einer Produktion von Harry Kupfer. Unvergessen ist auch ihr Auftritt als Schneewittchen bei der Uraufführung der gleichnamigen Oper von Heinz Holliger, mit dem sie eine enge Zusammenarbeit verbindet, an der Oper Zürich. Die in Süddeutschland geborene und in Zürich aufgewachsene Sopranistin nahm zunächst Unterricht bei Paul Steiner, später bei Ruth Rohner am Opernhaus Zürich und vervollständigte dann ihre Studien bei Brigitte Fassbaender und Daphne Evangelatos in München. Seit dem Wintersemester 2016/2017 hat sie selbst eine Gesangsprofessur an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf inne.

Im Konzertbereich ist die Künstlerin mit einem weit gefächerten Repertoire gefragt, welches sie mit namhaften Dirigenten zusammengeführt hat, u. a. mit Lorin Maazel, Riccardo Chailly, Bernard Haitink, Franz Welser-Möst, Mariss Jansons, Zubin Mehta und Manfred Honeck.

Die Spielzeit 2019/20 beginnt gleich mit einem ganz neuen Projekt: zusammen mit dem Pianisten Alexander Krichel und dem Tänzer István Simon unter der Regie von Andreas Heise führt Juliane Banse Schubert’s Winterreise in getanzter/gesungener Form auf. Die Premiere findet im September 2019 in Leverkusen statt, Gastspiele u.a. in Spanien und Südamerika folgen. Im Konzertbereich gibt es zahlreiche spannende Projekte: u.a. in Taipei die 8.Mahler unter Eliahu Inbal, Bergs Wozzeck-Fragmente mit dem SWR Symphonikerorchester unter Tito Ceccherini, in Frankfurt Heinz Holligers Puneigae und G.Kurtáks Messages of the late R.V. Troussova mit dem Ensemble Modern unter Heinz Holliger, in Wien H.W. Henzes Nachtstücke und Arien mit dem ORF Radio-Symphonieorchester unter Marin Alsop, in Tokyo und Yokohama Bergs Sieben frühe Lieder mit New Japan Philharmonic unter Toshiyuki Kamioka.

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