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Vilde Frangs neueste CD-Einspielung

Das neue Album PAGANINI / SCHUBERT von Vilde Frang erscheint am 15. November. 

Es scheinen schier unversöhnliche Gegensätze zu sein: brillante Virtuosität und musikalische Tiefe, artistisches Können und Poesie. Und so mancher glaubt, das eine sei typisch für die Musik des legendären „Teufelsgeigers“ Niccolò Paganini, das andere für dessen Zeitgenossen Franz Schubert. Die Geigerin Vilde Frang, seit Jahren bekannt für innovative Programmkonzepte, stellt die beiden romantischen Komponisten mit dem Pianisten Michail Lifits in ihrem neuen Album nebeneinander – mit überraschenden Ergebnissen.

Schubert als Schöpfer hochvirtuoser Werke und Paganini als tiefschürfender Interpret der menschlichen Seele: Vilde Frang gelingt es, die bekannten Labels praktisch umzukehren, wobei für sie die Überschneidung der beiden in den Geheimnissen der menschlichen Stimme liegt. Schubert, der begnadete Liedkomponist, ließ sich bekanntlich von ihr auch in seinen melodienreichen Instrumental-werken inspirieren, Paganini nahm sie als idealen Ausgangspunkt für seine Variationen über bekannte Opernmelodien. „Ich habe einen Engel singen hören“: Diese Schubert-Notiz, nieder-geschrieben nach einem Auftritt des „Teufelsgeigers“ 1828 in Wien, deutet darauf hin, dass auch der unbekannte Frühromantiker die seelischen Qualitäten in Paganinis Musik erkannt hat. Er selbst führte in den Violinparts seiner C-Dur-Fantasie oder dem Rondeau brillant das Streichinstrument an seine technischen Grenzen. 

Label: Warner
Erscheinungstermin: 15.11.2019