Ruth Ziesak

Sopran

Ruth Ziesak studierte an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Frankfurt am Main bei Elsa Cavelti. Zahlreiche Wettbewerbserfolge ebneten ihr schnell den Weg in eine internationale Karriere. Inzwischen hat die Sopranistin selbst eine Professur für Gesang an der Hochschule für Musik Saar.

Nach ihren Anfängen am Heidelberger Theater und an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf/Duisburg führte sie ihr Weg auf die internationalen Podien von München, Mailand, Berlin, Florenz, Wien, Paris, London und New York, wo sie in ihren Parade-Rollen wie Pamina, Ännchen, Marzelline, Ilia oder Sophie glänzte. Mittlerweile hat sie ihr Repertoire ausgeweitet und war als Gräfin in Le Nozze di Figaro in Glyndebourne und Zürich sowie an der Stuttgarter Oper unter Manfred Honeck zu hören.

Ruth Ziesak ist eine gefragte Konzertsolistin und regelmäßiger Gast bei den Salzburger Festspielen oder dem Lucerne Festival. Sie arbeitete mit Barockorchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin oder dem Freiburger Barockorchester genauso wie mit dem Gewandhausorchester Leipzig, den Wiener und Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Dresden, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre National de France, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Montreal Symphony Orchestra oder dem Salzburger Mozarteum-Orchester und Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Daniele Gatti, Riccardo Muti, Kent Nagano, Lothar Zagrosek, Riccardo Chailly, Jukka Pekka Saraste oder Ivor Bolton.

Die Saison 2017/2018 führt Ruth Ziesak u.a. mit Mozarts Requiem unter der Leitung von Leopold Hager nach Porto, mit Mendelssohns Lobgesang zu den Prager Symphonikern nach Prag und mit Bachs h-moll Messe nach Detmold. Außerdem ist Ruth Ziesak mit einem Liederabend in Bonn zu Gast.

Als Liedsängerin verbindet sie eine regelmäßige Zusammenarbeit mit dem Pianisten Gerold Huber, mit dem sie in Wien, Berlin, London, beim Heidelberger Frühling und beim Kissinger Sommer gastierte. Ruth Ziesak zählt außerdem zu den regelmäßigen Liedpartnern von András Schiff. Gemeinsam waren sie auch zu Gast in der Londoner Wigmore Hall, bei den Salzburger Festspielen sowie in der Berliner Philharmonie. In der Kammermusik arbeitet sie darüber hinaus auch mit dem Merel-Quartett, dem Wiener Klaviertriound dem Trio Wanderer. Mit dem Auryn Quartett und Boccherinis Stabat Mater wird sie beim Internationalen Mendelssohn Festival zu erleben sein.

Neben ihren Konzertaufnahmen mit Georg Solti, Riccardo Chailly und Herbert Blomstedt bei der Decca hat Ruth Ziesak Die Zauberflöte (Solti/Decca), Fidelio (von Dohnànyi/Decca), La Clemenza di Tito (Harnoncourt/Teldec), Der Freischütz (Janowski/BMG), Hänsel und Gretel (Runnicles/Teldec) und Robert Schumanns Genoveva mit dem Chamber Orchestra of Europe (Harnoncourt/Teldec) eingespielt. Zu ihren Soloaufnahmen zählen Opernarien von Mozart mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin unter Marcus Creed (Capriccio) und Lieder von Mahler (Gatti/BMG) sowie eine Reihe von Liedrezitals für BMG, Naxos und Sony mit Ulrich Eisenlohr. Zu CD-Einspielungen mit Ruth Ziesak gehören Mendelssohns Elias und seine Lobgesang-Sinfonie (MDR Sinfonieorchester/Jun Märkl/Naxos). Nach ihren Solo-CDs mit Liszt-Liedern (edel classics), mit Haydn Canzonetten und Liedern (Phoenix) und Mendelssohn-Liedern (AVI) erschien bei Phoenix eine Aufnahme mit Liedern von Mahler und Zemlinsky, alle am Klavier begleitet von Gerold Huber.

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