Franz-Josef Selig hat sich international als einer der renommiertesten Interpreten großer Basspartien etabliert. Regelmäßig ist er in den Rollen des Gurnemanz, König Marke, Sarastro, Rocco, Osmin, Daland, Fiesco und Fasolt an allen großen Opernhäusern der Welt (u. a. Bayerische Staatsoper, Wiener Staatsoper, Mailänder Scala, Teatro Real Madrid, die Pariser Opernhäuser bis zur Metropolitan Opera New York) und bei renommierten Festivals wie den Bayreuther und Salzburger Festspielen sowie dem Festival d‘Aix-en-Provence zu Gast. Dabei sind namhafte Orchester und Dirigenten seine Partner, darunter Sir Colin Davis, James Levine, Christian Thielemann, Sir Simon Rattle, Marek Janowski, Semyon Bychkov, Riccardo Muti, Yannick Nezét-Séguin, Antonio Pappano, Philippe Jordan, Zubin Mehta und viele andere.

Der Bassist schloss zunächst an der Staatlichen Hochschule für Musik in Köln das Studium der Kirchenmusik ab, bevor er in die Hochschulklasse Gesang von Claudio Nicolai wechselte. Anfangs gehörte er sechs Jahre als Ensemblemitglied dem Essener Aalto-Theater an. Seither ist Franz-Josef Selig als freischaffender Sänger tätig.

In der Spielzeit 2017/18 ist der Bassist unter anderem als König Arkel in Debussys Pelléas et Mélisande in Bochum im Rahmen der Ruhrtriennale sowie in Paris an der Opéra Bastille zu erleben. Desweiteren ist er als Seneca in einer Neuinszenierung von L’incoronazione di Poppea an der Berliner Staatsoper, als Daland (Wagner: Fliegender Holländer) an der Bayerischen Staatsoper München und als Gurnemanz (Wagner: Parsifal) mit den Berliner Philharmonikern unter dem Dirigat von Sir Simon Rattle und Sarastro (Mozart: Die Zauberflöte) mit dem Chamber Orchestra of Europe unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin bei den Festspielen Baden Baden. Auf der Konzertbühne ist Franz-Josef Selig ebenfalls zu Gast in Berlin, so bringt er unter C. Thielemann Beethovens Missa Solemnis und unter S. Rattle einen konzertanten Parsifal in der Berliner Philharmonie zur Aufführung.

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