„Als noch grössere Verwandlungskünstlerin erweist sich die deutsche Mezzosopranistin Gerhild Romberger. Ihr Ausdruck reicht vom Mütterlichen über das Mädchenhafte bis zum Abgeklärten. Im letzten Satz steigert sie sich zur Höchstform. Vokaler und instrumentaler Klang verbinden sich zu einer Abschiedsmusik mit metaphysischer Dimension. Und wenn die Sängerin am Schluss zum nicht aufgelösten C-Dur-Dreiklang ihr «Ewig . . . ewig» raunt, ist das schlicht ergreifend.“

Nzz.ch, Budapest Festival Orchester in Zürich: „Immer Besser“, Leitung Iván Fischer, Thomas Schacher, 09.03.2017

„Die Altistin Gerhild Romberger schritt über die Orchestergrundierung wie über einen Goldteppich, feierlich, würdevoll, einer der stärksten Momente dieses an starken Momenten nicht armen Abends.“
General-Anzeiger, „Augenblick der Stille“, Johannes Zink, 21.6.16„Das Altsolo mit „Zarathustras trunkenem Lied“, im vierten Satz versah die Mezzosopranistin Gerhild Romberger mit strömend-dichtem Wohlklang, und der in das Stück bereits von der Sarastre-Aufführung her eingeübte Kölner Domchor agierte genauso intonations- und gestensicher wie der Frauenchor des Bayerischen Rundfunks.“

Kölner Stadtanzeiger, „Mahlers Statthalter auf Erden“, Markus Schwering, 21.6.16

„Gerhild Romberger widmete sich dieser Aufgabe mit einem so nobel-erotischen Ton, dass der Damenchor im Hintergrund und auch die wackeren Augsburger Domsingknaben dagegen verblassten.“
Süddeutsche Zeitung, „Denn alle Lust will Ewigkeit“, Helmut Mauro, 17.6.2016

„Für die Gesangspartie in Mahlers Liedern nach Gedichten von Friedrich Rückert ist Romberger mit ihrem dunklen Timbre eine tolle Besetzung. Ein bisschen geheimnisvoll, mal entrückt, mal durchsetzungsstark.“
Leipziger Volkszeitung, „Imposant Kristjan Järvi dirigiert Mahler und seinen Beethoven in der MDR-Reiheins“, Anja Jaskowski, 3.5.16