Ingeborg Danz

Contralto

"Ingeborg Danz ließ die Seelenqualen des Zurückgewiesenen mal mit großem Ton, mal mit Innigkeit deutlich werden, ohne dabei auf drastische Mittel zurückzugreifen (...) Ihre fabelhafte Gestaltungskunst zeigte Ingeborg Danz auch in einer Auswahl aus Brahms'schen Liedern. Höchst kultivierte Schlichtheit legte sie in „Auf dem See“ an den Tag, um dann in „Verzagen“ zu aufwühlender Dramatik umzuschwenken. Und welch unangestrengte Leuchtkraft sie in hoher Lage besitzt, konnte man unter anderem in „Dämmerung senkte sich von oben“ bewundern."

Mathias Nofze, "Von Menschen und Göttern - Brahmsnacht in der Kreuzkirche", General-Anzeiger Bonn, 13.03.2018

 

„…bei dieser souveränen Zusammenarbeit von Danz, Griffiths und den Orchestermusikern: Sowohl die 'Verwandlung' nach einem Text von Karl Kraus (mit geschickt eingesetzter Solovioline) als auch das 'Liebeslied' nach Rilke erklingen als glutvolle, höchst inspirierte Werke mit effektvoller dramaturgischer Anlage. Die beeindruckende und höchst gestaltungssichere Altstimme von Danz zählt dabei ohne Zweifel zu den Höhepunkten dieser CD.“
www.magazin.klassik.com, Pejacevic, Dora - Ouvertüre, Orchesterlieder, Klavierkonzert, Ingeborg Danz, Oliver Triendl und das Brandenburgische Staatsorchester Frankfurt an der Oder unter Howard Griffiths, Dr. Michael Loos, 11.07.2015

„Ingeborg Danz singt mit berührendem Ausdruck; ihr ungemein warm und intensiv dunkel flutender Alt hat ebenfalls eine sehr romantische Komponente: Gesang als Universalpoesie, Gesang als intimste körperliche Ausdruckssprache.“
www.badische-zeitung.de, „Romantische Herzensergießungen“, Alexander Dick, 23.07.2015

„Mit bemerkenswerter Natürlichkeit und Schlichtheit im Gesang legte die Mezzosopranistin das Innere jeder einzelnen Komposition frei. Fasziniert von der Beherrschtheit, mit der die Sängerin ihre durchaus kraftvolle Stimme zu führen verstand und wie sie auf diese Weise mit den wenigen emotionalen Ausbrüchen umso stärkere Akzente setzte, ohne dass sie je forciert gewirkt hätten.“ Dresdner neueste Nachrichten „So still, so stark“, , Sybille Graf, 31.Januar 2012