„Dieser Geiger verfügt über alles: Leidenschaft, Impulsivität, Virtuosität, Ausdruck, Präzision. Seinem Spiel fehlt nur eines: Anstrengung. Frank Peter Zimmermann zaubert selbst schwierigste Passagen mit fantastischer Leichtigkeit und geradezu aufreizender Unbekümmertheit, als wäre es das Selbstverständlichste der Welt.“
Rainer Nonnenmann, „Leichtigkeit bis in die letzte Faser“, in: Kölner Stadtanzeiger, 20.06.2016

 

„‘Die Technik des Geigenspiels ist ja nicht schwierig. Es ist die Musik, für die man Jahre, ja ein Menschenleben braucht, wenn man sie meistern will.‘ Der Jahrhundertgeiger Nathan Milstein konnte das gelassen aussprechen. An diesen Satz konnte man denken, als Frank Peter Zimmermann im Münchner Nationaltheater Peter Tschaikowskys Violinkonzert nicht nur souverän meisterte, sondern dem restlos begeisterten Publikum den Eindruck nahebrachte, es erlebe eine Uraufführung.“
Harald Eggebrecht, „Ein Sieg mit Général Dupont“, in: http://www.sueddeutsche.de/kultur/konzert-ein-sieg-mit-general-dupont-1.3026040ddeutsche Zeitung, 14.06.2016

 

„To the first and third movements of the Bartok, Zimmermann applied a dizzying array of emotional colors, playing it fiery and rambunctious one moment and then eerie, seductive or coy the next. One word, meanwhile, sums up the technique he displayed: impeccable.”
Zachary Lewis, “Cleveland Orchestra takes deeper, thrilling plunges into the realm of Bartok”, in: http://www.cleveland.com/musicdance/index.ssf/2016/05/cleveland_orchestra_takes_deep.html, 13.05.2016

 

„Mit geschlossenen Augen ließ Frank Peter Zimmermann „seine“ neue Stradivari, Général Dupont, die er seit Anfang des Jahres spielen darf, in Béla Bartóks Violinkonzert Nr. 2 zärtlich singen. Doch nicht nur das Instrument, auf dem vor ihm schon Arthur Grumiaux gespielt hat, auch das Musizieren mit den jungen Musikern machte dem Solisten sichtlich Freude. David Afkham bereitete mit dem Gustav-Mahler-Orchester eine Art Klangnährboden, auf dem Zimmermanns Feinfühligkeit perfekt zur Geltung kommen konnte. In harmonischem Zusammenspiel brachte man Bartóks Werk zu voller Blüte, vermochte den Ausdruck zwischen Wildheit und latenter Bedrohung, Sehnsucht und Euphorie zu differenzieren.“
Theresa Selzer, Musikverein: „Jugendliche Selbstgespräche“, in: http://diepresse.com/home/kultur/klassik/4957426/Musikverein_Jugendfrische-Selbstgespraeche, 01.04.2016

 

„Und wenn man Zimmermann dabei zuhört, wie er die langsamen Sätze so ganz ohne Sentimentalitäten oder übertriebene Hymnik ganz aus sich heraus sprechen lässt, kann man sich das aktuell nicht idealer gespielt und erspürt vorstellen.“
Guido Fischer, „Wolfgang Amadeus Mozart - Violinkonzerte Nr. 2 & 5, Sinfonia concertante“, in: http://www.rondomagazin.de/kritiken.php?kritiken_id=9520, 14.03.2016

 

„Eher noch lässt sich beschreiben, wie sich Frank-Peter Zimmermann zuvor Schostakowitschs Violinkonzert Nr. 2 erobert. Mit dunklem, kernigem Ton steigt er in den Kopfsatz ein. Bietet zügige Leidenschaften und berückende Spielfreude. Die Philharmoniker stehen mit Zimmermann in engem kammermusikalischem Kontakt. Erst im Laufe des zweiten Satzes steigert der Ausnahmegeiger seinen Part ins beunruhigend Tragische. Er lässt die Geige schluchzen und heulen vor Schmerz, wild um sich beißen und Totentänze feiern. Große Begeisterung hinterher, heftige Bravo-Rufe.“
Felix Stephan, „Mariss Jansons dirigiert die Moderne voller Leidenschaft“, in: Berliner Morgenpost, 11.05.2015