Trio Zimmermann

Streichtrio

„Mit Geiger Frank Peter Zimmermann, Bratscher Antoine Tamestit und Cellist Christian Poltéra sitzen drei erfahrene Solisten und somit die Neuauflage jener alten Meistercombo [Trio Heifetz/Primrose/Feuermann; Anm. S.W.] auf der Münchner Bühne. Sie sind Männer der Mitte, Exzesse und virtuoses Blablabla sind ihnen fremd, sie sind aber auch romantische Träumer, die noch einmal die längst abgelebten Großzeiten der Streichtriokunst wiederbeleben.“
Reinhard J. Brembeck, „Wir schaffen das“ in: http://www.sueddeutsche.de/kultur/kammermusik-wir-schaffen-das-1.2748681, 22.11.2015, Ergänzung: S.W.

 

„Dabei ist dieser Mozart enorm diffizil zu spielen, erfordert höchste Konzentration und außerordentliche instrumentale Fähigkeiten. Unnötig zu erwähnen, dass die drei Musiker das alles im Übermaß besitzen und dazu noch eine wissende und atmende Agogik, die jede Phrase – selbst die länglichen – zu einer wahren Klangfreude werden lassen.“
Robert Jungwirth, „Verzückt und entrückt“, in: http://www.klassikinfo.de/Trio-Zimmermann.2581.0.html, 20.11.2015

 

„Dass das Trio Zimmermann wieder mit höchster Geschmeidigkeit kantable Linien, Gegenstimmen und Begleitfiguren transparent voneinander abhob und zugleich verschmolz, verstand sich da schon von selbst; dass jedoch sämtliche Wiederholungen nicht nur beachtet, sondern auch für bewusste Nuancen genutzt wurden, verlieh der ausgefeilten Interpretation vollends den Rang des Außergewöhnlichen. Ein wahrlich festspielwürdiger und entsprechend bejubelter Abend.“
Walter Weidringer, „Am rechten Ufer der Salzach: Niemand spielt die zweite Geige“, in: Die Presse, 17.08.2015

 

„Das Trio Zimmermann aber blieb zusammen – oder vielmehr, es traf sich wieder und wieder, und auch dieses, ihr drittes Album, das eine Lanze bricht für die vernachlässigten frühen Beethoventrios, ist der pure Glücksfall. An Geistesgegenwart, Finesse, Lässigkeit, Virtuosität, Perfektion und Tiefe ist das Spiel dieser drei nicht zu überbieten. Kurzum: Noch nie gab es eine Formation, so gut wie diese.“
Elenore Büning für „Preis der deutschen Schallplattenkritik“, http://www.schallplattenkritik.de/jahrespreise/697-beethoven-trio-op3-serenade-op8-trio-zimmermann, 2015

 

„Selbstverständliche Virtuosität, klangliche Raffinesse, ausgefeilte Artikulation, durchdachte Phrasierung, penible Akribie im Umsetzen des Notentextes und geschmeidiger Wechsel von der Haupt- zur Nebenrolle prägt das Spiel des grandiosen Ensembles, das nie dick aufträgt, sondern mit feinen Nuancen arbeitet.“
Ernst Naredi-Rainer, „Mit ausgefeilter klanglicher Delikatesse“, in: Kleine Zeitung, 16.03.2013, S.78