Antoine Tamestit

Bratsche

„Antoine Tamestit ist als Bratscher einer der drei vier besten auf der Welt. (...) und Antoine Tamestit gibt der Viola wirklich eine Stimme. Eine betörend zarte, doch kraftvolle, blitzsaubere, doch schmeichelnd verführerische in wohliger Lage.“
Manuel Brug, „Antoine Tamestit: Dame Bratsche singt was vor“, in: http://klassiker.welt.de/2017/03/22/antoine-tamestit-dame-bratsche-singt-was-vor/, 22.03.2017

 

„Denn die Intensität, mit der Antoine spielt, lässt die Musik beim Hören am ganzen Körper spürbar werden. Er reißt das Orchester mit, das in jedem Moment sofort auf ihn reagiert“
Kristin Häring, „Junge Deutsche Philharmonie & Antoine Tamestit: Gubaidulina & Bruckner“, in: https://www.br-klassik.de/themen/u21/junge-deutsche-philharmonie-tamestit-100.html, 10.03.2016

 

„Antoine Tamestit […] ist vielfach preisgekrönt, zweifellos einer der ganz großen Instrumentalisten unserer Tage. Ausdrucksintelligenz und Darstellungsfreude – 'ich habe bei aller Ernsthaftigkeit und Seriosität ein sehr theatralisches Gefühl für die Musik!' –, phantastische technische Fähigkeiten, mit denen er die horrenden Anforderungen von Widmanns Konzert wie selbstverständlich erfüllt, fabelhafter Klangsinn und Neugier bei der Erkundung jeglicher Musik suchen ihres gleichen…“
Harald Eggebrecht, „Ein Entwicklungsroman“, in: Süddeutsche Zeitung, 03.03.2016, S. 9

 

„Das große Ereignis der Einspielung aber besteht in der variablen Klanglichkeit, mit der Antoine Tamestit seinen Solo-Part spielt. Er ist ein Meister der präzisen Intensität. Jeder Ton hat eine eigene, durchdachte Persönlichkeit – oder durchaus auch mal mehr als nur eine – und setzt sich in aufmerksamen Kontrast zum Orchester-Kollektiv. Ein eindrucksvolles Konzert, ein grandioser Solist – und eine bemerkenswerte Einspielung.“
Hans-Jürgen Linke, „Im Musik-Gebirge“, in: http://www.fr-online.de/musik/cd-der-jungen-deutschen-philharmonie-im-musik-gebirge,1473348,33574406.html, 22.01.2016

 

„Fernab jedes folkloristischen Kitschverdachts adelt Antoine Tamestit gleich mit seinem klangräumlich inszenierten Auftritt von der Bühnenseite den ihm zugedachten Solopart. Mit seinem warm singenden, seinem vollen und seinem erzählerisch beredten Ton erinnert der 1979 in Paris geborene, längst weltweit gefragte Bratscher mehr an den körperlichen Klang eines Cellos als an den obertonsüßen einer Violine. Eleganz, Feinsinn und viel französischen Geschmack prägen sein Spiel der wunderbaren musikalischen Intelligenz.“
Peter Krause, „Samtige Pianissimi und pfeffriges Hexenfeuer“, in: http://www.welt.de/print/welt_kompakt/hamburg/article150180074/Samtige-Pianissimi-und-pfeffriges-Hexenfeuer.html, 21.12.15

 

„Und Antoine Tamestit erobert sich in der Philharmonie entschlossen den Raum, klopft zu Beginn den Ton D in allen Ausdrucksfacetten ab, entlockt seinem Instrument schimmernde, herbstliche Klangfarben: harzig, rotbraun, erdig säuselt diese Bratsche, jault auch mal auf wie ein überdrehter Motor, immer exakt gesetzt sind die Töne.“
Udo Badelt, „Eine Dame trumpft auf“, in: http://www.tagesspiegel.de/kultur/antoine-tamestit-und-die-junge-deutsche-philharmonie-eine-dame-trumpft-auf/12414286.html, 06.10.2015