"Überzeugen würden auch die anderen Solisten, wie die slowakische Sopranistin Simona Šaturová. "Ihr Sopran ist besonders facettenreich, besonders frequenzreich, sehr reif und genau. Sie ist auch eine tolle Schauspielerin", sagt Schmitz. Sein Fazit: Die musikalische Deutung ist sehr geglückt." 

Raoul Mörchen, Mozarts Oper 'Lucio Silla' in Brüssel - "Eine musikalisch geglückte Deutung", in: http://www.deutschlandfunk.de/mozarts-oper-lucio-silla-in-bruessel-eine-musikalisch.1993.de.html?dram:article_id=399489, 30.10.2017

 

"Ebenso nachhaltigen Eindruck hinterließ beim Publikum die Sopranistin Simona Houda-Šaturová, die mit zwei Arien, einer aus "Don Giovanni" und einem Konzertstück, beide gleichermaßen anspruchsvoll in Sachen Gesangstechnik und Zusammenwirken mit dem Orchester, das Publikum zu veritablen Begeisterungsstürmen hinriss. Da konnte eine Zugabe nicht ausbleiben - es gab sie in Form des "Alleluja" aus "Exsultate, Jubilate", das die Künstlerin mit einer bezaubernden Mimik unterlegte, die nicht in den Noten steht, diese aber aufs Schönste bereichert."
Torsten Kohlschein, "Sächsischer Mozartpreis an tschechischen Dirigenten Václav Luks verliehen", in: http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/KULTUR/Saechsischer-Mozartpreis-an-tschechischen-Dirigenten-Vclav-Luks-verliehen-artikel9904750.php, 15.05.2017

 

„Moins hardie dans les acrobaties, du reste parfaitement exécutées, qui jalonnent la partie d’Ismene, mais d'une musicalité rayonnante, Simona Šaturová ne démérite pas et lui confère une réelle épaisseur. Le Mal, c’est bien connu, peut prendre une forme éminemment séduisante.“
Bernard Schreuders,  „Sommet politique et belcantiste à Bruxelles . Mitridate - Bruxelles (La Monnaie)“, in: Forumopera.com, 05. Mai 2016

 

„Die Auftrittsarie von Simona Šaturová war die der Julia aus Charles Gounods „Roméo et Juliette“. Und schon hier kam eine selbst in den Spitzentönen gehaltvoll leuchtende Stimme zum Tragen und ein Vermögen, in wenigen Minuten einen Charakter musikalisch zu umreißen. Das gelang auch trefflich mit „Una voce poco fá“ der Rosina aus Rossinis „Il barbiere di Siviglia“. Nach wenigen Takten war klar, dass da ein temperamentvolles junges Mädchen unter einem herrischen Vormund leidet und bald ausbrechen wird. Jeder Ton der Koloraturen saß perfekt und die Verzierungen waren ebenso originell ausgedacht wie zauberhaft gesungen.“
Klaus Kalchschmid, „Mit Schwung“, in: Süddeutsche Zeitung, 02. Januar 2015

 

“SIMONA SATUROVA, wie Lucia Popp und Edita Gruberova aus Bratislava stammend, ist nicht weniger, als ein kleines Mozart-Wunder. Sie singt die Konstanze mit einer so erdbebensicheren Koloratur, einer derartigen Piano-Empfindsamkeit und Stilperfektion, dass es einem den Atem verschlägt. Alleine wegen dieser Sängerin lohnt der Besuch im Aalto-Musiktheater.“
Christoph Zimmermann, Aalto-Theater: Die Entführung aus dem Serail - Premiere", in: Der Neue Merker, 11. Juni 2012