"Tareq Nazmi ist ein wunderbarer Leporello; er hat vom ersten Auftritt an seinen Job satt, erfüllt die Wünsche seines Chefs mit überlegenem Widerwillen. Nazmi hat von Natur aus eine grundsympathische Ausstrahlung und verfügt über einen profunden Bass; hier spielt er und singt leicht, agil, es ist herrlich."

Süddeutsche Zeitung, "Leuchtender Don Giovanni", Egbert Tholl, 06.12.17

„Aber welchen Schmelz die Sopranistin Anna Lucia Richter, die Altistin Wiebke Lehmkuhl, der Tenor Lothar Odinius und der Bass Tareq Nazmi ihren durchaus überschaubaren Partien abgewannen, das ließ niemanden im Saal kalt. Ein so von innen heraus leuchtendes Mozart-Requiem hört man nicht alle Tage.“
Hamburger Abendblatt, „Haydn singt vom Leben, Mozart vom Sterben“, Verena Fischer-Zernin, 09.10.2017

„Bei dieser Aufführung indes hatte [Thomas Hengelbrock] mit dem Balthasar-Neumann-Chor, den fantastisch singenden Solistinnen Anna Lucia Richter und Wiebke Lehmkuhl sowie ihren männlichen Partnern Lothar Odinius und Tareq Nazmi ein wahres Exklusivensemble an seiner Seite. […] Wie schön klang doch die Barockposaune im „Tuba mirum“, wo der deutsch-ägyptische Bassist Tareq Nazmi seine außerordentlichen Stimmqualitäten zum ersten Mal unter Beweis stellte.“
Helmut Peters, „Amtlich schöner sterben“, in: WeltN24, 09.10.2017

„Ausgerechnet der für Franz Josef Selig eingesprungene Tareq Nazmi ist dabei die Entdeckung des Abends: Der junge Sänger führt mit balsamischer Bassschwärze das Ensemble an. Der in Kuwait geborene, in München ausgebildete und bislang an der Bayerischen Staatsoper beschäftigte Mozart-Spezialist begeistert mit so satter Tiefe und geschmeidig edler Stimmführung, dass seine Anrufung eines gütiges Gottes unbedingt Gehör finden muss.“
Die Welt, „Michel in höllischer Hochspannung. Verdis „Missa da Requiem“ gelingt meisterlich, nicht zuletzt aufgrund des eingesprungenen Tareq Nazmi“, 20.02.2017, Peter Krause

Salzburger Festspiele, Mozarteumorchester mit Constantinos Carydis
"Wunderbar auch die morgendliche Spannkraft des Bassisten Tareq Nazmi, der vier unterschiedliche vokale Charakter- und Stimmungsbilder zu bewältigen hatte und von weiten Legatobögen über dramatische Attacke bis zur kecken Ariette einen großen Ausdruckskreis beschritt, ehe er mit der empfindsamen Konzertarie "Per questa bella mano" mit dem konzertierenden Kontrabass von Ivan Kitanovic in den Dialog trat."
Salzburger Nachrichten, „Jede Note wird zum Edelstein“, 08.08.2016, Karl Harb

Don Giovanni - Neuproduktion an der Oper Köln im März 2016
„Man steigt als Zuhörer bei Leporellos Registerarie durch die Instrumentengruppen, lauscht humoristisch kommentierenden Bläsern, bemerkt insistierende Äußerungen der hohen und tiefen Streicher in den herauf und herab steigenden Skalen, das Ganze eingebettet in einen federnden Puls, der den Sänger Tareq Nazmi mit seinem schönen Timbre wie von selbst trägt.“
WDR 3 Opernblog, „Mozart „Don Giovanni“ in Köln“, 8.3.16, Dr. Richard Lorber

„Der von Tareq Nazmi gesungene Jesus ist eine greifbare, nahbare Figur. Nazmi verfügt über eine angenehm füllige, aber nicht ausufernde, gar unbewegliche Stimme. Er beherrscht seine Mittel, setzt sie mit Noblesse und in affektiver Frische ein – auch dank sehr gleichmäßig ansprechender Register.“
www.klassic.com, „Bach, Johannes Sebastian - Johannes-Passion mit Mehrwert“ CD: Label/Verlag: BR-Klassik, 23.03.2016 Dr. Matthias Lange