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Der Bass Tareq Nazmi studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Edith Wiens und Christian Gerhaher sowie privat bei Hartmut Elbert. Zuerst als Teilnehmer des Opernstudios, von 2012 bis 2016 auch als Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper präsentierte er sich dem Publikum in zahlreichen Rollen, darunter Minister (Fidelio), Masetto (Don Giovanni), Sprecher (Die Zauberflöte), Silvano (La Calisto), Zuniga (Carmen), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Publio (La clemenza di Tito), Caronte (L’Orfeo), Nachtwächter (Meistersinger), Albert (La Juive) oder Osman (Les Indes Galantes).

Im Sommer 2015 sang Tareq Nazmi unter René Jacobs musikalischer Leitung in konzertanten Don Giovanni Vorstellungen den Commendatore und Masetto, u.a. in Barcelona, Shanghai, Peking und Paris. Unter François-Xavier Roths Leitung gab er 2016 sein Rollendebüt als Leporello an der Oper Köln sowie sowie sein Debüt am Theater an der Wien (Ivor Bolton/Robert Carsen) als Masetto. Zwei weitere Rollen- und Hausdebüts führten ihn mit Rossinis Barbiere di Siviglia(Basilio) an die Komische Oper Berlin und nach St. Gallen, wo er erstmals in einer Neuproduktion von Nabucco mit der Partie des Zaccaria das größere Verdi-Fach erkundet. Es folgten Auftritte beim Grafenegg-Festival und in der Kölner Philharmonie in der Titelpartie von Mozarts selten gespielter Schauspielmusik Thamos, König in Ägyptenauftreten.

In der Spielzeit 2017/18 geht Tareq Nazmi u.a. gleich zweimal auf Tournee: Beethovens Leonore mit René Jacobs und dem Freiburger Barockorchester führt ihn nach Athen, Wien, Brüssel, Amsterdam und Paris, bevor er mit Haydns Schöpfung an der Seite des Balthasar-Neumann-Chor und -Ensembles unter der Leitung von Thomas Hengelbrock in Konzerten in Dortmund, Luxemburg, Baden-Baden, Hannover und Düsseldorf zu hören sein wird. Im Anschluss gibt Tareq Nazmi sein Rollendebüt als Bottom in Brittens A Midsummer Night´s Dream am Theater an der Wien.

Als gefragter Konzertsolist verfügt Tareq Nazmi über ein breit gefächertes Repertoire, das von Bach bis Beethoven, von Haydn bis Brahms und von Mozart bis Dvorak reicht. Wichtige Stationen in der Vergangenheit sind sein Debüt beim Washington National Symphony Orchestra unter Christoph Eschenbach, Konzerte mit dem WDR Sinfonieorchester in der Kölner Philharmonie unter Bernard Labadie, in San Sebastian unter Jukka-Pekka Saraste (Brahms Requiem) sowie mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin unter Manfred Honeck (Mozart Requiem). Mit den selten gespielten Mozart-Konzertarien für Bassstimme gab Tareq Nazmi unter Constantinos Carydis sein umjubeltes Debüt bei den Salzburger Festspielen 2016. Ein Jahr später kehrte er mit Mozarts Requiem unter Teodor Currentzis, mit dem er im Anschluss auf Tournee ging, und Mozarts c-moll Messe unter Ivor Bolton nach Salzburg zurück.

2016 war er - ebenfalls mit dem Mozart Requiem - mit dem Orchester der Klangverwaltung und Enoch zu Guttenberg auf Nordamerika-Tournee. Darüber hinaus gab Tareq Nazmi sein Debüt beim Orchestre de Paris in Schumanns Faust Szenen unter Daniel Harding und in Lissabon mit Beethovens 9. Sinfonie beim Orquestra Gulbenkian unter Alain Altinoglu. 

Als Liedsänger trat Tareq Nazmi zuletzt zusammen mit Gerold Huber in der Londoner Wigmore Hall, bei der Schubertiade Hohenems, in München, Ingolstadt, Detmold, Lambach und Regensburg auf.

Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit dem KünstlerSekretariat am Gasteig. Bitte verwenden Sie kein Material älteren Datums.