Michael Nagy

Bariton

Welch eine Stimme! Als Michael Nagy zu singen begann, schienen die Mauern des Erwin-Piscator-Hauses zu beben – ob dieser mühelosen Klanggewalt, die sein dunkel timbrierter Bariton in den [...] großen Saal katapultierte.

Michael Arndt, „Sänger lässt die Saalmauern erbeben“, in: http://www.op-marburg.de/Lokales/Kultur/Uebersicht/Nagy-laesst-Mauern-erbeben, 28.05.2017

 

„Michael Nagy ist ein grandios klangvoller, auch witziger Kurwenal.“
Peter Hagmann, „«Tristan und Isolde» bei den Osterfestspielen Baden-Baden. Seekrank auf den Tod.“, in: Neue Zürcher Zeitung, 21.03.2016

 

“In der gegenwärtigen Aufführungsserie von „Werther“ kann einem dieser Albert sympathisch werden. Michael Nagy singt ihn im Nationaltheater mit einem unglaublich angenehmen Kavalierbariton. Er ist ein sympathischer Sänger mit einer starken Ausstrahlung, der diese nicht ganz einfache Figur zur dritten Hauptrolle dieser Oper aufwertet. […] Ein „Werther“, bei dem man sich vor allem an Albert halten musste.“
Robert Braunmüller, „Rolando Villazón in "Werther" von Jules Massenet“, in: Abendzeitung München, 29.10.2015

 

“Michael Nagy gestaltet die Hauptpartie zur grandiosen Psychostudie und ist in jeder Note der herausfordernden Partitur gewachsen.“
Michael Wruss, „Gruselgeschichte zwischen Geisterwelt und Dorfleben. Saisonauftakt mit "Hans Heiling" im Theater an der Wien”, in: Nachrichten.at, 15.09.2015

 

„Michael Nagy singt den Elias, der den Götzenanbetern die große Dürre prophezeit, der sie verspottet und schließlich auf den rechten Weg führt, der des Lebens überdrüssig wird und letzthin Gott schaut. Ein Bariton voller Kraft und Leidenschaft, ein großer Gestalter.“
Martin Schrahn, „Mendelssohns „Elias“ mit Wucht und allen Feinheiten“, in: WAZ, 31.01.2016