„Allein schon der Klang: Auf ihrer Stradivari ‚Jules Falk‘ ist die Geigerin eine Meisterin der G-Saite, welche Sonorität im dunklen Timbre! In der kraftraubenden Kadenz […] zeigte sie ihr immenses Können. Der Ausklang des Adagios betörte durch seine leisen Töne – violinistische Pianissimokunst.“
Martin Köhl, „Dem böhmischen Ursprung verpflichtet“, in: Fränkischer Tag, 02.11.2017 - Sibelius Violinkonzert, Bamberger Symphoniker/Jakub Hrůša

 

„Im Siciliano des Konzerts e-dur, BWV 1053, gibt Mullova den Dogmatikern epochengebundener Spielweise eine eindrucksvolle Lektion. Mit feinfühligem Vibrato und lyrischer Süße löst sich der vermeintliche Gegensatz zwischen Gelehrtheit und Empfindsamkeit auf.“
Rainer Sliepen, „Völlig losgelöst von der Erde“, in: Braunschweiger Zeitung, 10.06.2016, S. 9

 

„Mullova integrierte sich geschmeidig in das Ensemble und setzte aus dessen Mitte heraus mit bestechender Intonation und agogischer Biegsamkeit zu solistischen Höhenflügen an: sinnlich und funkelnd lebendig, dabei stilsicher Abstand haltend von romantisierender Übertreibung.“
Benedikt Stegemann, „Wie zu Fürstens Zeiten“, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung, 09.06.2016

 

„Die Geigerin hat Ton und Technik für die Brazil-Musik, spielt butterweiche Portamentos und genüsslich glissandierende Töne, alles blitzsauber musiziert und mit der Elastizität, die hier nötig ist.“
Rainer Köhl, „Brasilianische Töne“, in: Die Rheinpfalz, 07.11.2015, S. 22

 

„Auf jeden Fall profilierte sich die Geigerin als Virtuosin von höchstem Rang, mit seltener gestalterischer Präsenz und überwältigender Fantasie. Sie nahm Beethoven beim letzten Wort, formte jede Phrase, jede motivische Zelle oder dynamische Abstufung zum Ereignis.“
Gabor Halasz, „Beethovens Klang“, in Die Rheinpfalz, 07.02.2014