Bejun Mehta

Countertenor

„La détermination, la netteté, la précision des attaques et de l`élocution, la chaleur, l`étonnante puissance de la voix du contre-ténor, admirablement projetée sur tous le registres, domine l`orchestre naturellement. Quand le petit choer de femmes se fond á la palette orchestrale, joliment restreinte et présente, le timbre de Bejun Metha règne avec la même aisance.”
Claude Helleu, “L`orchestre de Paris crescendo”, in: altamusica.com, 28.09.2016 -
Orchestre de Paris / Daniel Harding: Französische Erstaufführung von George Benjamins "Dream of the song"

 

 „Das Haus für Mozart war Schauplatz für diesen – laut APA – „Kantatenabend der Sonderklasse“. […] Mehta besticht durch unbeschreiblichen Ton. […] Seine Stimme ist ein wahres Wunderwerk der Gesangstechnik […], es liegt so viel Ruhe, Raum und Resonanz darin, als hätte er einen ganzen Chor samt Kirche verschluckt. Dazu führt er die Stimme mit solcher Anmut durch die ausladenden Koloraturen in den Kantaten Händels, Bachs und Vivaldis, dass das Publikum fast ohne Unterlass die Hände zum Zwischenapplaus gezückt hält.“
„Barocker Blues bei den Festspielen“, in: salzburg.orf.at, 04.08.2016

 

„Wer gedacht hatte, der weltberühmte Countertenor werde schon toll singen, aber das bisschen Taktschlagen müsste nicht auch noch sein, der wurde vehement korrigiert. Bei Mozarts leichtfüßigem, luftigem Divertimento in F-Dur und vor allem bei der glanzvollen A-Dur-Sinfonie war unverkennbar: Dirigent Mehta leitete so leidenschaftlich, so versiert, so prononciert, dass es schien, als liefen von seinen Fingerspitzen unsichtbare Fäden zu den Musikern. In den Ecksätzen der Sinfonie fein dosierte Ausschläge ins Forte, spritzige Eleganz im Menuett, subtile Einbindung der Bläser in den schlanken Streicherklang – Mehta überließ nichts dem Zufall, und die Musiker folgten ihm hellwach und voller Spielfreude. Bei den Gesängen Händels aber führte er das Ensemble, in den Basso-continuo-Stimmen ergänzt um Orgel und Theorbe, zunächst schwungvoll in den kraftvoll federnden Barock-Groove, wandte sich dann aber um zum Publikum – und sang, zum Steinerweichen schön.“
Jens-Uwe Sommerschuh, „Genies und Könige. Stargast Bejun Mehta dirigiert in Dresden das Philharmonische Kammerorchester und singt ergreifende Händel-Arien“, in: Sächsische Zeitung, 12.09.2016

 

„Bejun Mehta ist auf der heutigen Opernszene wohl der ideale Orpheus, ein Künstler, der die Technik und die Stimmfarben seines Countertenors perfekt ausstellt, der den mythischen Sänger des Liebesschmerzes in all seinem Gefühlschaos vollendet verkörpert. Nicht nur im vokalen Prunkstück der Oper, der weltberühmten Verlust-Klage "Che farò senza Euridice", bietet Mehta, ohne je die strenge melodisch-rhythmische Kontrolle aufzugeben, den tief empfundenen Affekt.“
Wolfgang Schreiber, „Im Krematorium”, in: Süddeutsche Zeitung, 21.03.2016

 

„…one of the most commanding, exhilarating countertenors of the modern era”
Steve Smith, „Ombra Cara: Arias of Georg Frideric Handel”, in: The New York Times, 28 November 2010

 

“Mehta may be far less flamboyant than some of his younger contemporaries – he’s far more intent on being a serious artist than a poster-boy – but he surely has few peers among today’s countertenors. His tone is wonderfully even, without being particularly fulsome, his coloratura perfectly precise without ever drawing attention to its own virtuosity, […] the diction was generally as impeccable as every other aspect of the performances.”
Andrew Clements, “A countertenor with few peers”, in: TheGuardian.com, 02 December 2015

 

„Bejun Mehta ist derzeit wohl tatsächlich der beste Countertenor der Welt.“
Michael Stallknecht, „Ein Glücksfall“, in: Süddeutsche Zeitung, 11.08.2012 – über Händels „Tamerlano“ in Salzburg